„Woche für das Leben“
Die Devise lautet: „Alter(n) in Würde“

Ahlen -

„Alter(n) in Würde“ lautet das Motto bei der diesjährigen ökumenischen „Woche für das Leben“, die vom 9. bis 16. April mit verschiedenen Veranstaltungen läuft. Insgesamt 18 Vereine, Verbände und Kirchen unterstützen die Aktionen.

Montag, 04.04.2016, 17:04 Uhr

Auch in diesem Jahr laden Vertreter der zahlreichen Kooperationspartner zu den Veranstaltungen der „Woche für das Leben“ ein. Mit dem Programm ist Ahlen wieder Vorbild bei der Gestaltung der bundesweiten Aktion.
Auch in diesem Jahr laden Vertreter der zahlreichen Kooperationspartner zu den Veranstaltungen der „Woche für das Leben“ ein. Mit dem Programm ist Ahlen wieder Vorbild bei der Gestaltung der bundesweiten Aktion. Foto: Ralf Steinhorst

Die größte bundesweite gemeinsame Aktion der evangelischen und katholischen Kirche wird auch in Ahlen vom 9. bis 16. April wieder mit Veranstaltungen begleitet. Die „Woche für das Leben“ hat dieses Jahr das Motto „Alter(n) in Würde – das vierte Lebensalter“.

„Ahlen ragt im Münsterland mit seinen Aktivitäten heraus“, betonte Volker Tenbohlen von der St.-Franziskus-Stiftung das breite Band der Kooperationspartner, die die „Woche für das Leben“ in der Wersestadt tragen. Insgesamt 18 Vereine, Verbände und Kirchen unterstützen in diesem Jahr die Aktionen.

Der Auftakt findet am Samstag, 9. April, von 14 bis 17 Uhr im Elisabeth-Tombrock-Haus statt. Der katholische Pfarrer Willi Stroband leitet den Eröffnungsgottesdienst, der Singkreis „2500 Lebensjahre“ gestaltet ihn musikalisch mit. Nach dem Gottesdienst bieten frische Waffeln sowie Kaffee und Kuchen Gelegenheit zum Austausch, zudem wird eine Malaktion mit Kindern der Kita St. Andreas präsentiert.

Der Stadtteil-Stammtisch im Rahmen des Quartierprojekts Ahlen-Nord wurde in die Aktionswoche mit eingebunden, in der Familienbildungsstätte befasst er sich am Montag, 11. April, um 15.30 Uhr mit dem Thema „Alter(n) in Würde“. An interessierte Menschen, die beruflich in der Pflege und Betreuung tätig sind, wendet sich die Fortbildung zum Thema „Ethische Aspekte in Pflege und Betreuung“ am Mittwoch, 13. April. Die Fach ­veranstaltung beginnt um 17 Uhr beim Caritasverband in der Rottmannstraße 27.

Die Zusammenarbeit der christlichen Religionen in der Aktionswoche steht im Fokus des Ökumenischen Gottesdienstes am Donnerstag, 14. April, um 17 Uhr. Er wird von Pfarrerin Katrin Naechster im Elisabeth-Tombrock-Haus gehalten. Am gleichen Tag um 19.30 Uhr bietet die Podiumsveranstaltung „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ in der Caféteria des St.-Franziskus-Hospitals Informationen aus verschiedenen Blickwinkeln. So werden Erich Lange von der Hospizbewegung, Seelsorger Pater Hermann Joseph Schwerbrock, der Chefarzt Dr. Norbert-Wolfgang Müller und Rechtsanwalt Thorsten Gräber Stellung nehmen. „Das Publikum soll schnell Fragen stellen dürfen“, verspricht Jürgen Ribbert-Elias, der das Organisationsteam leitet.

Am Samstag, 16. April, um 16.30 Uhr schließt die Aktionswoche mit einem Gottesdienst mit Pfarrerin Katrin Naechster im St.-Franziskus-Hospital ab. Die Organisatoren weisen aber auch noch auf den Vortrag „Ein Herz wird nicht dement“ von Dr. Udo Baer am 11. Mai um 15.30 Uhr in der Familienbildungsstätte hin. „Auch das ist eine Facette von Altern in Würde“, sah Jürgen Ribbert-Elias einen engen Zusammenhang, geht es doch um Gefühle in der Demenz.

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