Wettbewerb geht in zweite Phase
Türen-Wahl bei den „Stadtbildmachern“

Ahlen -

An Südstraße, Ostenmauer und Wallstraße sind historische Haustüren zu finden, die beim Wettbewerb der „Ahlener Stadtbildmacher“ in die nächste Runde kommen. Der Verein hat ein Preisgeld von 500 Euro ausgelobt.

Mittwoch, 13.04.2016, 11:04 Uhr

Südstraße: Eine Tür mit interessantem Bleiverglasungsdetail im Oberlicht kam in die engere Auswahl.
Südstraße: Eine Tür mit interessantem Bleiverglasungsdetail im Oberlicht kam in die engere Auswahl. Foto: Stadtbildmacher

Welch e Haustüren im Stadtgebiet sind zwar alt, aber dennoch wert, saniert zu werden? Mit dieser Fragestellung hatte der Verein „Ahlener Stadtbildmacher“ vor einigen Wochen die Bürger aufgerufen, mit offenen Augen durch die Straßen zu gehen. Inzwischen ist die Bewerbungsfrist abgelaufen. Die „AZ“ hat bei Silke Büscher-Wagner nachgefragt.

„Wir haben drei historische Haustüren ausgewählt“, sagt die Vorsitzende und gibt zu: „Die Auswahl war sehr schwierig.“ Letztlich musste auch jeweils das Einverständnis der Eigentümer für die Teilnahme am Türen-Wettbewerb eingeholt werden. Die drei Favoriten haben nun die Chance, mit einem Preisgeld von 500 Euro für die fachgerechte Sanierung bedacht zu werden. Büscher-Wagner: „Damit geht der Wettbewerb in die nächste Phase.“

Die Tur an der Wallstraße.

Die Tur an der Wallstraße. Foto: Stadtbildmacher

Objekte an Südstraße , Ostenmauer und Wallstraße kamen nach Sichtung der eingegangenen Vorschläge in die engere Auswahl. „Die Türen werden nun besichtigt. Dabei geht es vor allem darum, zu sehen, was an ihnen gemacht werden muss und welcher Aufwand dahintersteckt“, so Büscher-Wagner. Die Vor-Ort-Termine sollen bis spätestens Samstag, 30. April, absolviert sein. „Der Gewinner wird dann am 15. Mai bekanntgegeben.“

Die Auszahlung des Preisgeldes, darauf weisen die „Stadtbildmacher“ noch einmal hin, erfolgt erst nach Sanierungsabschluss der Haustür durch eine Fachfirma, inklusive Einreichung der Handwerkerrechnung und Sichtung durch den Vorstand.

Die Tür an der Ostenmauer.

Die Tür an der Ostenmauer. Foto: Stadtbildmacher

Silke Büscher-Wagner ist mit der Resonanz zufrieden: „Wir wollten mit dem Wettbewerb den Blick der Bürger für historische Details schärfen und gleichzeitig die Eigentümer ermuntern, ihre vielleicht eher unbeachteten Schätze wieder in ein besseres Licht zu rücken. Es muss ja nicht immer gleich eine neue Haustür her.“ Dieses Ziel sei auf jeden Fall erreicht worden. So wurde der Vorsitzenden ein Fall bekannt, wo jemand ganz unabhängig vom Wettbewerb eine Türsanierung auf den Weg gebracht hat.

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