Stadtteilbüro Süd
Anlaufpunkt für „Mexikaner“

Ahlen -

Die Stadtteilerneuerung im Südenstadtteil kann beginnen. Mit Ideen und Anregungen oder Fragen in Sachen Wohnumfeld sind die „Mexikaner“ ab sofort im neuen Stadtteilbüro Süd richtig.

Samstag, 07.05.2016, 06:05 Uhr

Die Akteure im Südenstadtteil  eröffneten das neue Stadtteilbüro Süd an Gemmericher Straße. Die zentrale Lage soll den Bürgern den Besuch erleichtern.
Die Akteure im Südenstadtteil  eröffneten das neue Stadtteilbüro Süd an Gemmericher Straße. Die zentrale Lage soll den Bürgern den Besuch erleichtern. Foto: Ralf Steinhorst

Die Förderung aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ macht es möglich, dass in „ Mexiko “ der Prozess der Stadtteilerneuerung umgesetzt werden kann. Ein zentraler Punkt ist das neue Stadtteilbüro Süd, das jetzt an der Ecke Gemmericher Straße / Am Röteringshof eingeweiht wurde.

Seit 1. Februar läuft das Programm, es wird am 31. Dezember 2018 nach drei Jahren beendet. Zentraler Anlaufpunkt für die Bürger ist das neue Stadtteilbüro, das sich in der Trägerschaft des Stadtteilforums Süd-Ost befindet. „Der Standort ist gut gewählt, er liegt direkt im Zentrum von Mexiko“, fand Bürgermeister Dr. Alexander Berger die Lage hervorragend. Das hilft auch der neuen Quartiersmanagerin Anna Wroblewski , die vom Team des Stadtteilbüros unterstützt wird.

„Ich setze meinen Schwerpunkt auf Bürgerbeteiligung“, legte die Dortmunderin sich fest. Sie hat Geografie mit dem Schwerpunkt Stadt- und Regionalentwicklungsmanagement studiert und will im Stadtteil mit Hilfe von Netzwerkarbeit neue Strukturen schaffen.

Dafür stehen jährlich 32 500 Euro für Projektförderung zur Verfügung. „Wir haben die Chance, dieses Geld nicht nur in Steine, sondern auch in die Menschen zu investieren“, blickte Baudezernent Andreas Mentz dabei auch auf andere Projekte in Ahlen, wo das schon gut funktioniert habe. Deshalb bezeichnete Stadtteilbüro-Geschäftsführer Hermann Huerkamp das Projekt als großes Imageprogramm. Ohnehin sei im Südenstadtteil die Identifikation mit dem Viertel schon sehr groß.

Mit dem angestrebten Bürgerdialog sollen die Bewohner für die Gestaltung motiviert und aktiviert werden. Als Ansprechpartner wird das Stadtteilbüro Süd deshalb von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von Montag bis Donnerstag zusätzlich von 14 bis 16 Uhr geöffnet sein. Die Mitarbeiter suchen aber auch in einzelnen Quartieren vor Ort das Gespräch. Eine große Stadtteilversammlung mit allen Akteuren soll zusätzlich für Austauschmöglichkeit sorgen. Am 21. Mai, dem „Tag der Städtebauförderung“ , stellt sich das Büro in seinen Räumen vor.

Die Projekte sind dabei noch offen, neue Ideen sind willkommen. Fest steht allerdings schon ein Fassadenprogramm, das 2017 gestartet werden soll. Auch sollen mit dem Programm bewusst junge Menschen angesprochen werden.

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