Bilddokumentation über Zeche Westfalen
Arbeit der Bergleute im Bild

Ahlen -

Jetzt werden sie auch öffentlich, die Bilder aus der Geschichte der Zeche, die Josef Hesse hütet. Sie sind demnächst in einer Dauerausstellung zu sehen.

Donnerstag, 23.06.2016, 15:06 Uhr

Ortstermin am Glückaufplatz:  Auf die Eröffnung der Dauerausstellung mit den Bildern von Josef Hesse über die Geschichte der Zeche „Westfalen“ freuen sich Bankdirektor Michael Vorderbrüggen und die Vertreter vom „Jupp-Foto-Club“ – Kassierer Manfred Gola und Vorsitzender Marc Senne (v.l.).
Ortstermin am Glückaufplatz:  Auf die Eröffnung der Dauerausstellung mit den Bildern von Josef Hesse über die Geschichte der Zeche „Westfalen“ freuen sich Bankdirektor Michael Vorderbrüggen und die Vertreter vom „Jupp-Foto-Club“ – Kassierer Manfred Gola und Vorsitzender Marc Senne (v.l.).

„Ernestine“, Dickebank“ und „Sonnenschein“ – alten Ahlener Kumpels sind diese Namen noch ein Begriff. Für alle anderen seien sie an dieser Stelle erklärt: Die Bezeichnungen gelten drei Kohleflözen, die tief unter dem Stadtgebiet verlaufen und bis in jüngster Zeit von den Bergleuten der Zeche Westfalen “ abgebaut wurden. Das ist inzwischen Vergangenheit.

Mit der Ausstellung der Fotos von Josef Hesse durch den Verein zur Bewahrung der Bilddokumentation über die Zeche Westfalen („Jupp-Foto-Club“) wird die vielfältige Bergbaugeschichte der Wersestadt ab Freitag, 2. September, mit Unterstützung der Volksbank am Glückaufplatz 11 wieder lebendig.

„Toll, dass es diese Bilder gibt. Und toll, dass Sie als Verein mit der Ausstellung diesen Teil der Ahlener Geschichte bewahren und öffentlich machen“, erklärte Bankdirektor Michael Vorderbrüggen beim Ortstermin in den Ausstellungsräumen mit dem Vereinsvorsitzenden Marc Senne und Kassierer Manfred Gola. Rund 150 Quadratmeter Ausstellungsfläche stehen dem vor Jahresfrist gegründeten Verein dank der „Vivawest“-Stiftung am Glückaufplatz mietfrei zur Verfügung.

Die Bildersammlung von Josef Hesse bestehe aus mehreren hundert Fotoalben mit geschätzt 10 000 Fotos von der Zeche Westfalen, erläuterte Vereinsvorsitzender Marc Senne. „Die Fotos mit den wichtigsten Ereignissen sollen der Öffentlichkeit als Dauerausstellung zur Verfügung gestellt werden. Von 1900 bis 2015 sind alle Phasen des Bergwerks dokumentiert.“

Bis zur Eröffnung am 2. September wartet auf Marc Senne und seine Mitstreiter in dem auf nunmehr fast 40 Mitglieder angewachsenen Verein jedenfalls noch jede Menge Arbeit. 96 Bilder können an den vorhandenen Wänden Platz finden. Darüber hinaus soll die harte Arbeit der Bergleute für die Besucher auch durch audiovisuelle Elemente und Exponate erlebbar werden: In den drei Ausstellungsräumen, die nicht von Ungefähr folgende Namen tragen: „Ernestine“, Dickebank“ und „Sonnenschein“.

Die Fotos mit den wichtigsten Ereignissen sollen der Öffentlichkeit als Dauerausstellung zur Verfügung gestellt werden.

Marc Senne
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