Sommerfest des Angelsportvereins Ahlen
Kiloweise Backfisch kredenzt

Ahlen -

Guten Fisch gibt es nicht nur an der Küste. Die Spezialitäten beim Sommerfest des Angelsportvereins sind seit Jahren kein Geheimtipp mehr. Und so hatten die Helfer auch alle Hände voll zu tun. Dazu gab‘s viel Musik und Spiele.

Montag, 11.07.2016, 15:07 Uhr

Heiß begehrter Fisch: An der Fritteuse sorgte Gewässerwart Klaus Vorbeck (l.) für schnellen Nachschub an Backfisch. Unterstützt wurde er durch Werner Beyer. Um die Mittagszeit bedeutete das Schwerstarbeit, um alle Gäste zu versorgen.
Heiß begehrter Fisch: An der Fritteuse sorgte Gewässerwart Klaus Vorbeck (l.) für schnellen Nachschub an Backfisch. Unterstützt wurde er durch Werner Beyer. Um die Mittagszeit bedeutete das Schwerstarbeit, um alle Gäste zu versorgen. Foto: Ralf Steinhorst

Das Fischessen beim Angelsportverein Ahlen (ASV) am „Haus Petri“ an der Langst hat schon seit Jahren Kultcharakter. So zog es auch am Sonntag wieder Hunderte von Menschen zum Sommerfest des Vereins, um vor allem den frischen Backfisch zu genießen.

Bei hochsommerlichem Wetter zeigten sich die Mitglieder des Angelsportvereins hochzufrieden mit dem Besuch des Festes. Noch im vergangenen Jahr war es von Gewitterphasen durchsetzt gewesen. „Wir mögen Wasser, aber nicht von oben“, war die Angelsportvorsitzende Marion Happe glücklich. Ihr zur Seite standen über 50 Helfer, um die Gäste rundum zu bewirten.

In der Mittagszeit war dann der Andrang so groß, dass fast alle Plätze auf dem Areal vom „Haus Petri“ belegt waren und es an den Ständen zu langen Schlangen kam. Diese nahmen die Fischliebhaber gerne hin – wohlwissend, was für eine Delikatesse auf sie wartete. Wer nun gar keinen Fisch mochte, konnte auf die Grillstation mit Bratwürstchen ausweichen.

Die „Schluchtenkracher“ unterhielten die vielen Gäste.

Die „Schluchtenkracher“ unterhielten die vielen Gäste. Foto: Ralf Steinhorst

Allein 80 Kilogramm Backfisch hatten die Angler vorbereitet, die frittiert mit Remoulade oder Knoblauchsauce und Brötchen gereicht wurden. Auch Matjesbrötchen und frischgeräucherte Makrelen, Forellen sowie Lachs waren im Angebot. Der angebotene Räucherfisch brachte mit insgesamt 100 Kilogramm ordentlich was auf die Waage.

Für gute Laune sorgten wieder die „Schluchtenkracher“ aus dem Ruhrgebiet. Sie spielten traditionelle Volksmusik, volkstümlichen Schlager und Alpenrock. Damit den jüngeren Besuchern nicht langweilig wurde, hatten die Angler verschiedene Unterhaltungsstände organisiert. Auf der Hüpfburg konnten sie sich sportlich betätigen, Mitglieder des Ahlener Carnevals-Clubs ( ACC ) griffen zur Schminke, um Kindergesichter zu verzieren. Mit Holzspielen von Uwe Haslinga wie dem Käsebrett konnten Jung und Alt ihre Geschicklichkeit testen.

Mit Fischen ganz anderer Art beschäftigte sich Claudia Sander-Richter. An ihrem Tisch bastelte sie Fische aus Holz und verzierte sie.

Wir mögen Wasser, aber nicht von oben.

Marion Happe
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