240 000 Euro stehen für Fassaden bereit
Frische Farbe und mehr für den Süden

Ahlen -

Um das Wohnumfeld im Ahlener Süden zu verbessern, hat die Bezirksregierung Münster der Stadt Ahlen eine Zuwendung in Höhe von 240 000 Euro gewährt.

Freitag, 05.08.2016, 16:08 Uhr

Gute Aussichten: Auch Fassaden an der Gemmericher Straße könnten vom Programm profitieren.
Gute Aussichten: Auch Fassaden an der Gemmericher Straße könnten vom Programm profitieren. Foto: Stadt Ahlen

Mithilfe der bewilligten Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm des Landes kann in den Jahren 2016 bis 2018 das Fassadenprogramm für den Südenstadtteil in Angriff genommen werden.

Im Integrierten Handlungskonzept für den Ahlener Süden steht neben dem Umbau des Juk-Hauses und der Einrichtung eines Stadtteilbüros auch das Fassadenprogramm auf der Agenda, von dem sich Stadtbaurat Andreas Mentz wichtige Impulse erhofft: „Die Erfahrungen mit dem Fassadenprogramm für die Innenstadt ermutigen mich, dass auch im Süden Eigentümer ihre in die Jahre gekommenen Häuser ertüchtigen“, sagt Mentz. Im Integrierten Handlungskonzept „Masterplan Ahlener Innenstadt im Trialog“ sei schon in diesem Jahr mit der Umsetzung begonnen worden. Vergleichbar dazu werde nun eine entsprechende Satzung für den Ahlener Süden erarbeitet, die vom Rat der Stadt Ahlen beschlossen werden müsse. „Im Idealfall können wir dann noch 2016 beginnen, das Teilprojekt umzusetzen“, gibt sich Mentz zuversichtlich.

Die Stadt Ahlen gewährt mit finanzieller Unterstützung von Land und Bund Zuwendungen nach Maßgabe einer Satzung im festgelegten Fördergebiet, um das Engagement der Bürgerschaft für die stadtgestalterische Verbesserung und Attraktivitätssteigerung des Wohn-, Einzelhandels- und Versorgungsstandortes zu unterstützen und somit das Wohnumfeld aufzuwerten. Gefördert werden Maßnahmen für die Entsiegelung, Begrünung, Herrichtung und Gestaltung von Hof- und Gartenflächen sowie von Außenwänden von Gebäuden auf privaten Grundstücken, die zu einer nachhaltigen Verbesserung des Wohnumfeldes beitragen. Die Förderung beträgt 40 Prozent der förderfähigen Kosten für den Antragsteller. Das Projekt wird in einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Stadtteilbüro umgesetzt.

Die Bezirksregierung Münster unterstützt dieses Vorhaben mit einem Anteil von 80 Prozent. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben betragen 300 000 Euro.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4207657?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F4852317%2F4852322%2F
Nachrichten-Ticker