Sattelfest 2016 stark gefragt
Nach 70 Radkilometern aufs Gerüst

Ahlen -

Nach dem Aktionstag rund ums Rad waren die Radsportfreunde richtig zufrieden: Noch nie haben so viele Menschen am Volksradfahren teilgenommen, sagt Vorsitzende Martina Rusak.

Montag, 22.08.2016, 15:08 Uhr

Martina Rusak (M.) zeigte sich zum Ende des Sattelfestes mit allen Helfern der Radsportfreunde sichtlich zufrieden.
Martina Rusak (M.) zeigte sich zum Ende des Sattelfestes mit allen Helfern der Radsportfreunde sichtlich zufrieden. Foto: Christian Feischen

„Rund ums Rad“ war am Sonntag auf dem Zechengelände so einiges zu erleben. Ab dem frühen Vormittag traten zahlreiche Fahrradfreunde in die Pedale und nahmen am Volksradfahren oder Radtouristik der Radsportfreunde 67 e.V. teil. „Die unterschiedlichen Strecken führen durch den gesamten Kreis Warendorf , zum Beispiel über Beckum oder Oelde“, erklärte Norbert Veit von den Ahlener Radsportfreunden.

Bei den sportlichen Touristiktouren über 42, 78 oder 112 Kilometer sowie beim etwas gemütlichern Volksradfahren über Distanzen von 21 oder 42 Kilometer zeigten sich die Beteiligten als sehr „sattelfest“ und wurden bei Ankunft im Ziel mit Kaffee und Kuchen versorgt. Darunter auch Radsportfreunde aus Münster, die das Sattelfest als Anlass zur großen Tour durch die Region nutzten und sich zwischendurch beim Imbiss unter den Fördertürmen stärkten.

Eine Menge zu tun hatten da etwa Fredy Steiber, Nicole Pantani und Rainer Niewenhuizen, die die teilnehmenden Radsportler registrierten. Insgesamt waren es schließlich rund 200 Teilnehmer , die in den verschiedenen Disziplinen vom Zechengelände aus losgeradelt waren.

Sattelfest Ahlen 2016

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  • Sport und Information auf dem Zechengelände Foto: Christian Feischen
  • Sport und Information auf dem Zechengelände Foto: Christian Feischen
  • Sport und Information auf dem Zechengelände Foto: Christian Feischen
  • Sport und Information auf dem Zechengelände Foto: Christian Feischen
  • Sport und Information auf dem Zechengelände Foto: Christian Feischen
  • Sport und Information auf dem Zechengelände Foto: Christian Feischen
  • Sport und Information auf dem Zechengelände Foto: Christian Feischen
  • Sport und Information auf dem Zechengelände Foto: Christian Feischen
  • Sport und Information auf dem Zechengelände Foto: Christian Feischen

Martina Rusak von den Radsportfreunden zeigte sich am Ende des Sattelfestes zufrieden: „Doppelt so viele wie im letzten Jahr haben am Volksradfahren teilgenommen“, resümierte sie. Ein ganz besonderes Lob gab Rusak den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern vom Verein der Radsportfreunde: „Der Tag heute hat unseren Zusammenhalt gezeigt. Alle haben bereitwillig mitgeholfen“, stellte sie freudig fest.

Außerdem sei es ein Vorteil gewesen, die Veranstaltung erstmalig gleichzeitig mit dem Förderturmfest stattfinden zu lassen. Viele seien bewusst zu beidem gekommen.

So wurden manche Radsportfreunde auch nach über 70 Kilometern Tour nicht müde, die Stufen des Förderturms heraufzusteigen oder sogleich die neuesten Zweiradmodelle, die am Zechengelände präsentiert wurden, auszuprobieren – ob Segway oder dick bereifter halbelektronischer Zweirad-Flitzer, der einen bei Einsatz von wenig Muskelkraft schnell auf Tempo bringt.

Eine Attraktion, auch für die Zweiradfreunde, waren die vierrädrigen Oldtimer, die am Mittag vom „Pängel Anton“ in Enniger aus nach Ahlen gefahren kamen. Nicht wenige bestaunten die blitzblank geputzten Karosserien der Jahrzehnte alten Automobile, die man teils „nicht berühren“ sollte.

Mit Spielmobil, Hüpfburg und Kinderschminken hatten derweil auch die jüngsten „Sattelfest“-Besucher ihren Spaß.

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