20. Stadtteilfest im Osten
Vielfältig wie die „Kolonie“

Ahlen -

Spiele und Stände, Theater und Musik, Flohmarkt und leckeres Essen – beim 20. Stadtteilfest im Ostenstadtteil fehlte es an nichts.

Montag, 12.09.2016, 13:09 Uhr

Wenn die Kinder aus den Kitas im Ostenstadtteil auf die Bühne kommen, wird‘s bunt und fröhlich. Und vor der Bühne bildete sich schnell ein Pulk fotografierender Eltern.
Wenn die Kinder aus den Kitas im Ostenstadtteil auf die Bühne kommen, wird‘s bunt und fröhlich. Und vor der Bühne bildete sich schnell ein Pulk fotografierender Eltern. Foto: Reinhard Baldauf

Als „höchsten Feiertag “ in Ostenstadtteil bezeichnete der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Meiwes das Stadtteilfest Ost. Bei der offiziellen Eröffnung am Samstagmittag lobte Meiwes das Geschehen auf der Hansastraße und dem Glückaufplatz, dass seit mittlerweile 20 Jahren eine echte Erfolgsgeschichte ist. Hier werde die Vielfalt im Ahlener Osten gezeigt. Der Stadtteil, sei „ein besonderer mit Eigenheiten – aber liebenswert“. Das meinten auch Besucher, die ihre Meinung auf eine Tafel am Stand des Stadtteilbüros eintragen konnten.

„Für einander, miteinander – unsere Kolonie“, diesen Spruch auf einer alten Zechenlore zitierte der stellvertretenden Bürgermeister und überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung. Karl-Heinz Meiwes erinnerte an das Jahr 1996, in dem das erste Stadtteilfest stattfand. Damals war Günter Harms der hauptamtlicher Bürger der Stadt Ahlen. Die Renovierung des blauen Wasserturms wurde abgeschlossen. Dazu kam die Gründung des Vereins LR mit dem dann folgenden Aufstieg in die Regionalliga. Mit dem Wunsch „für ein friedliches Zusammenleben“ beendete Meiwes sein Grußwort.

20. Stadtteilfest im Ahlener Osten

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  • Spiele, Stände, Bühnenprogramm: Das 20. Stadtteilfest war so vielfältig wie die „Kolonie“ selbst. Foto: Reinhard Baldauf
  • Spiele, Stände, Bühnenprogramm: Das 20. Stadtteilfest war so vielfältig wie die „Kolonie“ selbst. Foto: Reinhard Baldauf
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  • Spiele, Stände, Bühnenprogramm: Das 20. Stadtteilfest war so vielfältig wie die „Kolonie“ selbst. Foto: Reinhard Baldauf
  • Spiele, Stände, Bühnenprogramm: Das 20. Stadtteilfest war so vielfältig wie die „Kolonie“ selbst. Foto: Reinhard Baldauf

Auch der Vorsitzende des Stadtteilforums, Ralf Topp, hob die Vielfalt und das friedliche Zusammenleben in der „Kolonie“ hervor. Hermann Huerkamp, Geschäftsführer des Stadtteilbüros, führte durch das Familienprogramm auf der großen Bühne mitten auf der Hansastraße. Er verwies auf die Veränderungen in der Einkaufsstraße im Ostenstadtteil. „Die Stadt hat sich so richtig ins Zeug gelegt“, meinte Huerkamp und verwies auf die neuen, großen Mülleimer. Aber auch die Geschäftsleute zeigten sich um mehr Sauberkeit gemüht. Ganz nach deutscher Art hatte ein türkischer Geschäftsmann das kahle Beet vor seinem Laden mit Blumen bepflanzt.

„Ich lebe gerne in der Kolonie, weil. . .“, wollte das Stadtteilbüro wissen. Die Besucher schrieben eher emotionale Gründe nieder: weil „es hier so bunt ist“ oder „meine Freunde hier leben“. An dem Stand konnte sich jeder auch in einem Bilderrahmen fotografieren lassen. Stadtteilbüromitarbeiter Ali Sevinç hielt dafür verschiedene Accessoires bereit.

Die verschiedenen Einrichtungen und Institutionen in Ahlener Osten waren mit Ständen vertreten. Dazu kamen noch die CDU mit Dosenwerfen und die SPD mit Pfeilwerfen. Die Genossen hatten zudem Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass zu Gast.

Die IGBCE-Ortsgruppe zeigte Rollenspiele, in denen die Bedeutung der Gewerkschaften für die Arbeitnehmer herausgearbeitet wurden. Erstmals bestand auch die Möglichkeit, sich eine Tasse individuell bedrucken zu lassen.

Es ist kaum zu glauben, was hier alles zu haben ist.

Irene Hölscher

An den meisten Ständen waren nicht nur Informationen zu haben, sondern auch viel Kulinarisches. Überhaupt war das Speiseangebot so vielfältig wie die Kolonie selbst. Türkische Spezialitäten, Bratwurst und Pommes, frische Quarkbällchen und frische Waffeln sowie fruchtige Melonen – da musste niemand hungern. Die KG Neustadt am Ende des großen Flohmarkts hatte dazu noch Reibeplätzen in Angebot.

„Es ist kaum zu glauben, was hier alles zu haben ist“, meinte Irene Hölscher bei ihrem Rundgang über den Flohmarkt. Besonders Kleidung von High Heels und Ballerinas über Hosen bis hin zu Schals zu Mützen waren zu Schnäppchenpreisen zu haben. Dazu kamen Spielsachen und einiger Krimskrams.

Durch das Familienprogramm auf der Bühne führte Hermann Huerkamp, der voll in seinem Element war. Kleine Theaterstücke, Bewegungslieder und Tanz boten die Kita St. Josef, die Awo-Kita Im Brunnenfeld, die Kita Arche Noah, Diesterwegschule, Juk-Haus und Jugendzentrum Ost sowie die Rot-Weiß Devils und TSA Vorwärts.

Mit Beifall überschüttet wurde die siebenjährige Melanie von der Mammutschule, die „Wie schön du bist“ von Sarah Connor sang. Das Spielmobil und die Valentino-Puppenbühne rundeten das Nachmittagsprogramm ab. Abends sorgte dann Livemusik mit „The Dandys“ aus Münster dafür, dass die Festbesucher auf dem Glückaufplatz noch lange keine Lust hatten, nach Hause zu gehen.

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