Stadtteilbeirat im Ahlener Süden
„Mexikaner“ sind Experten

Ahlen -

Die Entwicklung im Ahlener Süden voranzutreiben und die Bürgerinteressen vor Ort wahrzunehmen, das sind die Aufgaben des neuen Stadtteilbeirats. Der tagte jetzt zum ersten Mal.

Dienstag, 15.11.2016, 17:11 Uhr

Der Stadtteilbeirat Süd tagte erstmals mit (v.l.) Dr. Alexander Berger, Anna Wroblewski, Hermann Huerkamp, Paula Rose, Sabine Giesecke-Hellwig, Urim Kodzadziku, Ingrid Reckzügel, Ralf Topp, Christel Wagener, Alois Brinkkötter, Sabine Holtzkamp.
Der Stadtteilbeirat Süd tagte erstmals mit (v.l.) Dr. Alexander Berger, Anna Wroblewski, Hermann Huerkamp, Paula Rose, Sabine Giesecke-Hellwig, Urim Kodzadziku, Ingrid Reckzügel, Ralf Topp, Christel Wagener, Alois Brinkkötter, Sabine Holtzkamp. Foto: Stadt Ahlen

Erstmalig tagte der Stadtteilbeirat, der die Aufgabe hat, die Entwicklung im Ahlener Süden voranzutreiben und die Bürgerinteressen vor Ort wahrzunehmen. Bekanntlich besteht seit Februar das Stadtteilbüro Süd als Koordinationsstelle, das die Vernetzung und Umsetzung verschiedener Projekte im Rahmen der Stadtteilerneuerung zum Ziel hat und das wiederum von dem Beirat unterstützt und begleitet wird. Der Beirat selbst berät und entscheidet über die Anträge, die zum Stadtteiletat gestellt werden, darunter verbirgt sich ein jährliches Budget in Höhe von 32 500 Euro.

Unter Leitung von Ralf Topp , dem Vorsitzenden des Stadtteilforums, und dem Geschäftsführer Hermann Huerkamp setzt sich der Beirat aus weiteren Vorstandsmitgliedern des Stadtteilforums, wie Bürgermeister Dr. Alexander Berger und dem Leiter der Fritz-Winter-Gesamtschule, Alois Brinkkötter, und weiteren Bürgern aus dem Ahlener Süden zusammen. Dazu zählen Wilfried Schein, Melanie Glomb, Beate Syzmanski, Recep Hazar, Beate Wichmann und Ingrid Reckzügel, die als „Mexikaner“ die eigentlichen Stadtteilexperten sind.

„Der Beirat ist mit sehr unterschiedlichen Personen besetzt und soll die gesellschaftlichen Gruppen, die im Südenstadtteil leben, repräsentieren,“ so Hermann Huer­kamp zur Funktion des Bürgergremiums.

In der Beratung standen die ersten Anträge, die die städtebauliche, soziale und kulturelle Infrastruktur im Ahlener Süden verbessern sollen. Gefördert wird künftig ein Kinderkulturprogramm zwischen dem Ganztagsbetrieb der Mammutschule und dem Juk-Haus, das Seniorenprogramm „Urlaub ohne Koffer“ der Caritas und das Projekt „Anstiften“ zur besseren beruflichen Orientierung der Schüler der Geschwister-Scholl-Schule. Ebenfalls sollen im Süden zusätzlich einige Mülleimer mit Halterungen für Hundekotbeutel und eine Bank an der Christuskirche aufgestellt werden, dadurch soll das Programm „Sauberkeit im Stadtteil“ gestartet werden.

„Der Vorstand ist ein wichtiges Gremium, das sehr konstruktiv arbeitet und das gilt auch für den Beirat“, äußerte sich Bürgermeister Alexander Berger. Der Vorsitzende Ralf Topp wies darauf hin, dass weitere Anträge mit einem speziellen Bezug zum Ahlener Süden noch gestellt werden können. Die Antragstellung ist im Stadtteilbüro Süd bei der Quartiersmanagerin Anna Wroblewski möglich, die gern eine erste Beratung leistet.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4437776?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F4852317%2F4852319%2F
Nachrichten-Ticker