Adrian Topol und Julia Jacob laden ein
Wieder Premiere im „Cinema“

Ahlen -

Menschen mit „Ahlener Geschichten“ möchte Julia Jacob interviewen. Die Produzentin sucht für ihren dokumentarischen Interviewfilm noch Ahlener aller Altersgruppen, die sich über ihre Zukunft und die der Stadt Gedanken machen.

Montag, 21.11.2016, 10:11 Uhr

Bei Kaffee und Cappuccino trafen sich Produzentin Julia Jacob und Adrian Topol, der sowohl als Schauspieler als auch Produzent tätig ist, am Wochenende in Ahlen.
Bei Kaffee und Cappuccino trafen sich Produzentin Julia Jacob und Adrian Topol, der sowohl als Schauspieler als auch Produzent tätig ist, am Wochenende in Ahlen. Foto: Dierk Hartleb

Am 19. Dezember ist das „Cinema Ahlen “ wieder Schauplatz einer Premiere. Diesmal präsentieren die Produzentin Julia Jacob und der Schauspieler Adrian Topol einen Dokumenarfilm mit „Ahlener Geschichten“.

Dazu hat Julia Jacob in den zurückliegenden Wochen mehrere Workshops mit Jugendlichen in den Räumen des Vereins „Keiner geht verloren“ durchgeführt, um sie mit Arbeitstechniken vor und hinter der Kamera vertraut zu machen. Jetzt sucht die Produzentin des Interviewfilms noch gestandene Ahlener, die sich vor der Kamera über ihre Wünsche und Vorstellungen über Ahlen im Jahr 2030 und 2050 äußern. „Wir wollen von unseren Interviewteilnehmern wissen, was ihnen in Ahlen gefällt und was ihrer Meinung nach besser werden soll“, beschreibt Julia Jacob ihre Erwartungshaltung. Weil sie die Scheu vor der Kamera kennt, bietet sie an, dass sich Paare, Familien ohne oder auch mit Haustier interviewen lassen. „Dabei sollen die Leute auch ihre Visionen, wie sie leben wollen, mit Humor beschreiben“, erklärt die Produzentin.

„Wir wollen einen Querschnitt durch die Ahlener Stadtgesellschaft zu Wort kommen lassen“, beschreibt Julia Jacob das Ziel dieses Filmprojekts. Sie habe bei ihren diversen Arbeitsaufenthalten im Rahmen der Dreharbeiten für den 2010 abgeschlossenen Kurzspielfilm „Augenblick“, bei dem Adrian Topol Regie führte, und bei verschiedenen Schreibwerkstätten für ein weiteres Filmprojekt die Ahlener immer als weltoffen und tolerant kennengelernt. Gleichwohl gebe es in der Bevölkerung natürlich auch Ängste und Vorurteile.

Den Wünschen und Visionen sowie auch den Zukunftssorgen will Julia Jacob mit diesem Interviewfilmprojekt ein Forum geben. Gefördert wird das Vorhaben durch Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das in Ahlen den Zusatztitel „Eine Idee von Glück“ trägt.

Projektpartner vor Ort sind neben der Stadt Ahlen, der Awo-Unterbezirk Hamm-Warendorf und das Bürgerzentrum Schuhfabrik. Eine weitere Interviewstaffel wird am am 29. und 30 November im Forum der Fritz-Winter-Gesamtschule gedreht. Infos unter www.die zweiteseite.de und Bewerbungen per E-Mail an kgv.ev@ahlencom.biz.

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