„Sambanda Groove Night“
Trommeln und Trillerpfeifen

Ahlen -

Ein Flair des südamerikanischen Karnevals wehte am Samstag durchs Bürgerzentrum Schuhfabrik. Kein Wunder, die „Sambanda Groove Night“ brachte Samba-Stimmung in den Saal.

Montag, 21.11.2016, 13:39 Uhr

Bunt, fröhlich, musikalisch: „Sambanda Girassol“ mit Lars Rohlfs (2.v.l.) bei der „Sambanda Groove Night“, moderiert von Omid Salehi.
Bunt, fröhlich, musikalisch: „Sambanda Girassol“ mit Lars Rohlfs (2.v.l.) bei der „Sambanda Groove Night“, moderiert von Omid Salehi. Foto: Christian Feischen

„ Groove“ beschreibt in der Musik das Zusammenspiel mehrerer Instrumentalisten zu einem eingängigen rhythmischen Grundmuster. Viel Applaus gab es am Samstagabend für solche temperamentvollen Rhythmen, die gleich drei Formationen im Saal des Bürgerzentrums bei der „Sambanda Groove Night“ darboten.

Während „Yangany“ – eine Gruppe der Trommelschule „Come And Drum“ aus Dülmen unter Leitung von Lars Rohlfs – mit afrikanisch-perkussiven Klängen aus Guinea und nur wenig Gesang den Anfang machte, kam mit den Samba-Klängen von „Sambanda Girassol“ südamerikanisches Flair auf. Die bunt kostümierten Musiker kreierten mit Schlaginstrumenten wie Tambourin, Agogo-Glocken oder Shaker neben diversen Trommeln die Samba-Rhythmen, zu denen mitunter mehrstimmige Vokaleinlagen erklangen. „Samba-Sonnenblume“ bedeute der Name der Gruppe, informierte Moderator Omid Salehi, der humorig durch den Abend führte. Seit rund 20 Jahren machen „Sambanda Girassol“ mit Musikern aus der Umgebung Ahlens brasilianische Musik – wiederum unter Leitung von Lars Rohlfs. Der gab mit Trommel und Trillerpfeife die schwungvollen Rhythmen vor und animierte das Publikum von der Bühne aus: „Kommt näher und bewegt euch!“ Zumindest in den ersten Reihen wurde ausgiebig mitgetanzt, so dass ansatzweise eine Stimmung wie beim brasilianischen Karneval unter den fast 200 Besuchern im Saal der Schuhfabrik aufkam.

Auf der unter anderem mit den Nationalflaggen Brasiliens und Kubas dekorierten Bühne überzeugte schließlich die Gruppe „Sonando“. Das Bielefelder Profi-Sextett um den aus Kuba stammenden Sänger Eduardo Duquesne präsentierte authentisch und unter viel Beifall Salsa, Boleros oder Cumbias. Es kamen elektrischer Kontrabass, Keyboard und Trompete zum Einsatz, die für den typischen „Kuba-Sound“ sorgten.

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