Bei Pkw-Kollision Radfahrer erfasst
Drei Schwerverletzte auf dem Ring

Ahlen -

Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf dem Konrad-Adenauer-Ring ist auch ein Radfahrer erfasst worden. Die Besatzung eines Polizeistreifenwagens wurde unvermittelt Zeuge des Verkehrsunfalls, der drei Schwerverletzte forderte.

Dienstag, 29.11.2016, 15:11 Uhr

Die Rettungskräfte setzten einen hydraulischen Spreizer ein, um den eingeschlossenen „Astra“-Fahrer zu befreien. Kurz zuvor war der 24-jährige Fahrer des silbernen VW „Golf“ mit ihm kollidiert. Dadurch wurde auch ein Radfahrer erfasst.
Die Rettungskräfte setzten einen hydraulischen Spreizer ein, um den eingeschlossenen „Astra“-Fahrer zu befreien. Kurz zuvor war der 24-jährige Fahrer des silbernen VW „Golf“ mit ihm kollidiert. Dadurch wurde auch ein Radfahrer erfasst. Foto: Christian Wolff

Das ist selbst für erfahrene Beamte nicht alltäglich: Während einer Streifenfahrt durch den Ahlener Norden wurden Polizeikommissar Rainer Steinkuhl und Polizeioberkommissarin Regina Delker am Dienstag unvermittelt Zeugen eines Verkehrsunfalls auf dem Konrad-Adenauer-Ring, bei dem drei Menschen schwer verletzt wurden. Ein Pkw war mit einem anderen frontal zusammengestoßen, wobei ein Fahrzeug auf den Gehweg gedrückt wurde und dabei einen Fahrradfahrer erfasste.

„Wir sind gerade um die Kurve gebogen, da sahen wir eine Person ungefähr zwei Meter hoch durch die Luft fliegen“, sagt der Polizeikommissar später im „AZ“-Gespräch. „Wir haben sofort Blaulicht eingeschaltet und sind zur Unfallstelle geeilt.“ Ein Autofahrer konnte sich nicht mehr selbst aus seinem Fahrzeug befreien, ein weiterer klagte über eine Handverletzung. Am schlimmsten getroffen hatte es jedoch den Radfahrer, der schwer verletzt in der Böschung lag, aber ansprechbar war. Er stand sichtlich unter Schock, konnte einen Arm nicht mehr bewegen. Vermutlich trug er während der Fahrt keinen Helm.

Was sich augenscheinlich zugetragen hat: Gegen 14.15 Uhr war ein 24-jähriger Ahlener mit seinem silbernen Volkswagen „Golf“, darin noch zwei weitere Insassen, von der Kapellenstraße in Richtung Kreuzung Warendorfer Straße unterwegs. In Höhe der Realschule kam er aus bislang ungeklärten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß gegen den roten Opel „Astra“ eines 61-jährigen Soesters.

Zur selben Zeit war der 29 Jahre alte Fahrradfahrer auf dem Weg von seiner Arbeitsstelle nach Hause. Ausgerechnet in dem Moment, als er den Adenauer-Ring passierte, ereignete sich neben ihm die Kollision. Ein Ausweichen, so die Polizeibeamten, war schier unmöglich. Das Heck des „Astra“ erfasste den Ahlener und schleuderte ihn von seinem Rad.

Die Streifenwagenbesatzung, die das Ganze unvermittelt beobachtet hatte, verständigte umgehend die Feuerwehr, die mit drei Rettungswagen, zwei Notarztfahrzeugen und einem Hilfeleistungsfahrzeug ausrückte. „Wir hatten 15 Kräfte der Hauptwache vor Ort“, erklärte Einsatzleiter Ronald Pälmke.

Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring

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  • Drei Schwerverletzte forderte der Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring. Foto: Christian Wolff
  • Drei Schwerverletzte forderte der Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring. Foto: Christian Wolff
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  • Drei Schwerverletzte forderte der Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring. Foto: Christian Wolff
  • Drei Schwerverletzte forderte der Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring. Foto: Christian Wolff
  • Drei Schwerverletzte forderte der Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring. Foto: Christian Wolff
  • Drei Schwerverletzte forderte der Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring. Foto: Christian Wolff
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  • Drei Schwerverletzte forderte der Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring. Foto: Christian Wolff
  • Drei Schwerverletzte forderte der Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring. Foto: Christian Wolff
  • Drei Schwerverletzte forderte der Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring. Foto: Christian Wolff
  • Drei Schwerverletzte forderte der Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring. Foto: Christian Wolff

Der Mann aus Soest, der ebenfalls schwere Verletzungen erlitt, wurde durch die Wehrleute befreit. „Wir haben dazu unseren hydraulischen Spreizer eingesetzt“, so Pälmke. Während der 61-Jährige ins Beckumer Krankenhaus transportiert wurde, kamen die anderen beiden Unfallopfer ins St.-Franziskus-Hospital.

Die Unfallstelle blieb für die Zeit der Rettungs- und Räumarbeiten gesperrt, so dass sich zu allen Seiten Rückstaus bildeten. Beide beteiligten Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten später abgeschleppt werden. Eine Schadenshöhe steht derzeit noch nicht fest.

Wir sind gerade um die Kurve gebogen, da sahen wir eine Person ungefähr zwei Meter hoch durch die Luft fliegen.

Polizeikommissar Rainer Steinkuhl
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