Adrian Topol startet wieder durch
Mit „Princess“ zum Filmfestival

Ahlen -

Ein paar freie Tage in seiner Heimatstadt Ahlen gönnte sich Adrian Topol zwischen Weihnachten und Neujahr. Bei seiner Familie tankte der Schauspieler Kraft, um in wenigen Tagen wieder voll durchzustarten.

Dienstag, 03.01.2017, 12:01 Uhr

Bei seinem Besuch in Ahlen: Der Schauspieler und Produzent Adrian Topol (l.) im lockeren Plausch mit Gerardo, Patrizia, Giulia und Fehima Lombardi (v. l.) im Ristorante „Romantica“.
Bei seinem Besuch in Ahlen: Der Schauspieler und Produzent Adrian Topol (l.) im lockeren Plausch mit Gerardo, Patrizia, Giulia und Fehima Lombardi (v. l.) im Ristorante „Romantica“. Foto: Christian Wolff

Als die ersten Folgen der „Schwarzwaldklinik“ im ZDF gesendet wurden, war Adrian Topol noch klein. Zu klein, um zu verstehen, wie Film und Fernsehen ein Millionenpublikum erreichen. Inzwischen kennt er die Tricks und Kniffe, die für Erfolg und Misserfolg stehen können. Er hat in den vergangenen 15 Jahren in zahlreichen Serien, Fernsehfilmen und Kinostreifen mitgespielt.

Kinderserie „Tiere bis unters Dach“

In wenigen Tagen führt es Adrian Topol nun selbst ins berühmte Glottertal, wo einst die Helden der „Schwarzwaldklinik“ wirkten. Aber nicht, um eine erneute Fortsetzung jener Ärzte-Seifenoper zu drehen. Er steht ab Ende des Monats für die Kinderserie „Tiere bis unters Dach“ vor der Kamera – bereits im vierten Jahr in der Rolle des Tomasz Kulka. „Das macht mir riesigen Spaß“, gibt er im Gespräch mit unserer Zeitung zu.

Topol in Ahlen aufgewachsen

Für einige Tage – zwischen Weihnachten und Neujahr – war Topol wieder zu Gast in Ahlen – der Stadt, in der er aufgewachsen ist. Gerne tauscht er die Hektik in seiner Wahlheimat Berlin gegen die Besinnlichkeit mit Familie und Freunden ein.

Mit dem zufriedenen Gefühl, eine gute Arbeit abgeliefert zu haben, ist Topols Start ins neue Jahr noch angenehmer. Die Rede ist von „Princess“, einem Kurzfilm, den seine Produktionsfirma „Loptafilm“ unter redaktioneller Begleitung von Südwestrundfunk, Bayerischem Rundfunk und Arte soeben abgeschlossen hat.

„Wir sind damit für den renommierten Max-Ophüls-Preis nominiert, der noch in diesem Monat in Saarbrücken verliehen wird“, sagt Topol. „Es ist das wichtigste Festival für den jungen deutschsprachigen Film.“ Und vom Glottertal ist‘s nur ein Katzensprung bis nach Saarbrücken. Die Teilnahme will sich der Produzent selbstverständlich nicht entgehen lassen.

Kameramann Juhani Zebra

Kameramann Juhani Zebra Foto: Louis Hein

„Princess“ dreht sich um einen Elfjährigen namens Ole, gespielt von Phillip Breu, der nicht weiß, ob er im richtigen Körper lebt. „Der Junge hat das großartig gespielt“, lobt Topol. „Wir haben rund zehn Tage gedreht und mussten uns dabei, wie das bei der Arbeit mit Kindern sinnvoll ist, nach den Ferien richten“, berichtet der Produzent mit Ahlener Wurzeln. Regie führte Karsten Dahlem, dessen Debüt – das Drama „Freier Fall“ – unter anderem für den Deutschen Filmpreis nominiert war. Er war Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden, am Volkstheater München und am Wiener Volkstheater.

Wir haben rund zehn Tage gedreht und mussten uns dabei nach den Ferien richten.

Adrian Topol

Im Februar ist Adrian Topol dann in der Rolle des Martin Luther zu sehen. Das große SAT.1-TV-Ereignis „Die Ketzerbraut “ entstand nach dem gleichnamigen Bestseller von Iny Lorentz. Der bildgewaltige Historienfilm mit Youngstar Ruby O. Fee („Das Geheimnis der Hebamme“) spielt folglich zur Zeit der Reformation.

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