ACC-Gala in der Stadthalle
„Ahlensia“ zum Abheben: Dem Frohsinn wuchsen Flügel

Ahlen -

Fliegende Keulen, eine kesse Stewardess und noch so manch andere Luftnummer: em Frohsinnn wuchsen bei der ACC-Gala Flügel.

Sonntag, 29.01.2017, 16:01 Uhr

Ganz schön Ballaballa: Inzwischen sind die ACC-Quickies ein fester Bestandteil der ACC-Gala. Dieses Mal präsentierten sie sich als Balltrommler.
Ganz schön Ballaballa: Inzwischen sind die ACC-Quickies ein fester Bestandteil der ACC-Gala. Dieses Mal präsentierten sie sich als Balltrommler. Foto: Ralf Steinhorst

Ein abwechslungsreiches Programm bot der Ahlener Carneval Club ( ACC ) am Samstag auf seinem Galaabend. Zahlreiche Angriffe auf die Lachmuskeln blieben nicht außen vor, auch Tollität Pille I. und das Kinderprinzenpaar Florian I. und Mia I. besuchten die ACCer in der Stadthalle .

Bei dem bunten Programm beschäftigte sich Sitzungspräsident Stefan Friedrich nicht lange mit der Einleitung und ließ schnell die ACC-Mini-Mammuts auf die Bühne, die nach der Filmmusik „Die Eiskönigin“ tanzten. „Unvorstellbar, dass der Elferrat auch mal so klein und süß war“, stichelte der Moderator anschließend Richtung der Sitze im Rückraum der Bühne. „Zusammen sind wir das i-Tüpfelchen auf der Sahne“, bekräftigte anschließend Kinderprinz Florian I. (Hoffert) mit Prinzessin Mia I. (Häger) und Standartenträger Marius Stiemer, der beim Kinderprinzenlied sein Talent auch auf der Trompete bewies. Tanzmariechen Amie (Höpfner) zeigte genauso wie später Tanzmariechen Merle (Drews) und das Tanzpaar Anna (Fluchs) und Marvin (Charvat), welche Talente in den Reihen des ACC zuhause sind. Das galt dann auch für die Auftritte der ACC-Jugendgarde und der ACC-Tanzsportgemeinschaft.

Stewardess Marina von der holländischen Fluglinie „Der fliegende Caravan“ startete den ersten Angriff auf die Lachmuskeln: „Ich bin Stewardess aus Überzeugung – wo sonst hat man so viele Aufstiegsmöglichkeiten!“

Die durften die Stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voß, Ehrenmitglied Dieter Lux und Chefpilot Stefan Friedrich mit ihr auf der Bühne genießen, um die Sicherheitseinweisung nicht zu sprechen, sondern zu rocken.

Tolle Stimmung. Auch auf den Stühlen.

Tolle Stimmung. Auch auf den Stühlen. Foto: Ralf Steinhorst

Ein Mix aus Jonglage und Comedy bot Philipp Dammer. „In einem Monat verlieren sie zehn Tage“, definierte er die Wodka-Diät und zeigte mit seinen Keulen immer wieder den Helikopter-Trick als roten Faden, was das Publikum immer aufs Neue amüsierte. „Ich bin zu 80 Prozent überzeugt, dass 90 Prozent von ihnen das hier zu 100 Prozent gut finden“, gab er sich selbstbewusst bis hin zur Messernummer auf seinem 1,80 Meter hohem Hochrad. Schließlich behielt er Recht, der Saal kochte, die Rufe nach Zugabe ließen nicht lange auf sich warten.

„Alles ist ideal“ lautet das Prinzenlied von Stadtprinz Pille I. (Peter Przyluczky). Bekannt temperamentvoll startete er seine Tänze mit den Adjutanten Rainer Kersting, Ludger Karshüning und Standartenträger Heinzpeter Przyluczky. Zum Lohn gab’s die obligatorische ACC-Stadtprinzentorte.

Eine Luftnummer nach der anderen...

Eine Luftnummer nach der anderen... Foto: Ralf Steinhorst

Der singende Elferrat Dirk Gebhardt als Stimmungskanone durfte im Programm genauso wenig fehlen wie die ACC-Quickis, die sich als Balltrommler präsentierten. Als Schlussakt Willi Wedel, bekannt aus dem RTL-Supertalent, das „Ich bin ein Ahlener Jung“ und damit die inoffizielle ACC-Hymne einsang, war auch Ex-Stadtprinz Ralf Doodt nicht mehr zu halten. Zusammen sangen sie zum Ausklang den Ohrwurm des letztjährigen Stadtprinzen im Duo.

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