Stadtteilbeirat tagte
Sport für Kinder und Urlaub ohne Koffer

Ahlen -

Das Miteinander im Ahlener Süden stärken ist Ziel des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“. Über Projekte, die aus diesem Programm gefördert werden, entschied jetzt der 17-köpfige Stadtteilbeirat.

Donnerstag, 02.02.2017, 18:02 Uhr

Hier laufen die Drähte zusammen: Im Stadtteilbüro Süd beschied der Beirat über Anträge aus dem Stadtteiletat.
Hier laufen die Drähte zusammen: Im Stadtteilbüro Süd beschied der Beirat über Anträge aus dem Stadtteiletat.

Zum zweiten Mal tagte der insgesamt 17-köpfige Stadtteilbeirat, der die Aufgabe hat, die Entwicklung im Ahlener Süden, auch gern im Volksmund „ Mexiko “ genannt, voranzutreiben und die Bürgerinteressen vor Ort wahrzunehmen.

Zur Diskussion standen vier Anträge zum Stadtteiletat, welche die Infrastruktur des Stadtteils und direkt die Angebotsstruktur stärken sollen.

Unter Leitung des Vorsitzenden des Stadtteilforums Ralf Topp und unterstützt vom Geschäftsführer Hermann Huerkamp wurden die einzelnen Projekte und Anträge vorgestellt und bewilligt.

In die Förderung kommt das Angebot „Sporteln in Mexiko“, das ein offenes Sport - und Bewegungsangebot für Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren in der Turnhalle am Wochenende vorsieht. „Das Angebot findet bewusst am Sonntagvormittag statt, damit Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgehen können und auch die Eltern entlastet werden“, so Anna Wroblewski, Mitarbeiterin im Stadtteilbüro Süd, die das Projekt mit entwickelt hat.

Unterstützt werden soll auch die Maßnahme „Stadtteil-Oma/Opa“, initiiert vom Familienzentrum Kita St. Ludgeri und dem Caritasverband. Das intergenerative Angebot dient auch dazu, Jung und Alt zusammenzubringen und gerade junge Familien zu entlasten.

Auch in diesem Jahr soll das Seniorenprojekt „ Urlaub ohne Koffer“ der Kirchengemeinden gemeinsam mit dem Caritasverband durchgeführt werden. Ingrid Reckzügel, Mitglied im Stadtteilbüro Süd und gleichzeitig Teilnehmerin im vergangenen Jahr, berichtete den Beiratsmitgliedern anschaulich darüber, so dass eine Förderung einstimmig erfolgte.

Zur Stärkung der Kulturszene, „einer zarten Pflanze“ wie der Vorsitzende Ralf Topp verdeutlichte, soll ein „Musikercoaching“ im Juk-Haus durchgeführt werden. Auf Initiative des Teams „Rock am Schacht“ gemeinsam mit dem Stadtteilbüro ist beabsichtigt, in einem Workshop Musiker in den Bereichen Moderation, Darstellung und Choreographien zu schulen.

Der Stadtteiletat ist eine Förderung aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“, das die Stadt Ahlen im Südenstadtteil unter Koordination des Stadtteilbüros Süd durchführt. Hermann Huerkamp wies darauf hin, dass noch weitere Anträge gestellt werden können, die den Menschen im Ahlener Süden zugute kommen und das Miteinanderverbessern.

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