Stadtprinz Pille I. stürmt die Redaktion
Werbeträger der Pharmazie?

Ahlen -

Den Sprung in die Gazetten hat der prinzliche Tross längst geschafft – Jubiläen, Galas und Sponsorentermine machten es möglich. Seit Dienstag ist die „AZ“-Redaktion ganz offiziell in närrischen Händen: Stadtprinz, Kinderprinzenpaar und geballtes Gefolge stürmten das Verlagshaus an der Ostenmauer.

Dienstag, 21.02.2017, 19:02 Uhr

Redaktionssturm vor dem Rathaussturm: Jetzt hat Stadtprinz Pille I. auch die Zeitung fest in seinen Händen. Doch nicht allein aus Eigennutz, sondern zum Wohle aller Ahlener, wie er betonte. Die Kinderregenten sind natürlich mit im Boot.
Redaktionssturm vor dem Rathaussturm: Jetzt hat Stadtprinz Pille I. auch die Zeitung fest in seinen Händen. Doch nicht allein aus Eigennutz, sondern zum Wohle aller Ahlener, wie er betonte. Die Kinderregenten sind natürlich mit im Boot. Foto: Ulrich Gösmann

Wer in die Machtzentralen einziehen will, sollte zuerst die Medien unter Kontrolle bringen. Was ein amerikanischer Präsident namens Trump seit Wochen zumindest in verbaler Intensität versucht, hat Stadtprinz Pille I. in Ahlen längst geschafft: Seit Dienstagnachmittag steht die „Ahlener Zeitung “ unter Kontrolle des Narrenfürsten.

Mit starkem Gefolge stürmte der Oberkarnevalist das Verlagshaus an der Ostenmauer . Mit „Power-Riegeln“ als Bestechungsmitteln gewann er die „schreibende Zunft“ sogleich dafür, ihm in den kommenden Tagen zur Seite zu stehen. Obwohl keine echte Gegenwehr zu erwarten war – die Redaktion ist längst mit besagtem „Bazillus Carnevalitis“ infiziert –, hatte der Vize-Redaktionsleiter Ulrich Gösmann noch eine „Geheimwaffe“ parat: Narrensekretär konnte Ralf Steinhorst .

Dieser konnte zwar keinen Machtwechsel in den „Heiligen Hallen“ verhindern, aber dafür einige gut gehütete Geheimnisse um Pille I. und seinen beiden kleinen Pendants ausplaudern. „Angeblich wurde den Verantwortlichen etwas mulmig, weil ihm schon vor der Proklamation herausgerutscht sein soll, dass er das närrische ,Ahlensia‘ anführen wird.“ Aber zwischen Worten und Taten liegt oft eben mehr als nur ein leuchtendes Ornat. Wer in Pilles Familie eigentlich zuerst mit dem Karnevalsvirus ausgestattet war, ließ sich zwischen Tanz und Berlinern nur schwer erörtern. Sicher ist, dass der Karneval den Prinzen und dessen Freundin schon lange vor dem „Elften im Elften“ zusammengeschweißt hat. Prinzenvater Heinzpeter saß da auch längst im Boot.

Redaktionssturm 2017

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  • Stadtprinz Pille I. bläst zum Redaktionssturm Foto: Ulrich Gösmann
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Steinhorst sah sich gezwungen, den doch eher ungewöhnlichen Spitznamen Pille eingehender zu deuten. „War es die pharmazeutische Industrie oder der Verband der Apotheker, die den Jecken verdeckt einen Stadtprinzen als Werbeträger unterjubeln wollten?“ Weitere Recherchen ergaben jedoch, dass es wirklich an dem nicht ganz so leicht auszusprechenden Namen Przyluczky liegt. Wobei auch hier zufragen sei, was für Ungeübte leichter sei: das Aussprechen oder das Schreiben?

Lokalchef Peter Harke, der seinen Schreibtisch nun bis Aschermittwoch für Seine Tollität räumen muss, hatte – weniger aus Sorge vor dem Sturm, sondern aus echtem Reisefieber – bereits vor diesem „D-Day“ die Flucht in die Ferne angetreten. Pille versprach aber: „Nach Aschermittwoch darf Herr Harke wieder in die Tasten hauen!“

Nach Aschermittwoch darf Herr Harke wieder in die Tasten hauen!

Stadtprinz Pille I.
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