Ausstellung im Rathaus
Anschub für die Energiewende

Ahlen -

„Speicher, Wind und Sonnenstrom ersetzen Kohle und Atom“ heißt eine neue Ausstellung, mit der für die Energiewende geworben wird. Mitinitiator ist der Verein für erneuerbare Energien in Ahlen („Verena“).

Freitag, 31.03.2017, 09:03 Uhr

Die „Verena“-Vorstandsmitglieder Manfred Röttjes, Jochen Rölfing und Anne Bussmann eröffneten zusammen mit Bürgermeister Dr. Alexander Berger (v.l.) die Ausstellung zur Energiewende im Rathaus.
Die „Verena“-Vorstandsmitglieder Manfred Röttjes, Jochen Rölfing und Anne Bussmann eröffneten zusammen mit Bürgermeister Dr. Alexander Berger (v.l.) die Ausstellung zur Energiewende im Rathaus. Foto: Ralf Steinhorst

Die Energiewende in Deutschland soll wieder Fahrt aufnehmen. Dafür wirbt der Verein für erneuerbare Energien („Verena“) mit der Ausstellung „Speicher, Wind und Sonnenstrom ersetzen Kohle und Atom“. Die Ausstellung wurde vom Solarenergie-Förderverein in Aachen entwickelt, mit dem „Verena“ eng zusammenarbeitet. Sie kann jetzt bis zum 12. April auf der Sitzungsebene im Rathaus besichtigt werden.

„Wir sind froh, dass wir diese Ausstellung nach Ahlen holen konnten“, bekräftigt Anne Bussmann , Vorstandssprecherin von „Verena“. Denn diese wird an mehreren Orten bundesweit präsentiert. Sie informiert über die Umweltschäden durch die traditionelle Energieversorgung. Auf zehn Tafeln werden verschiedene Themengebiete angesprochen, wie die Marktreife von Solar- und Photovoltaikanlagen, der weltweite Solar-Boom oder die tatsächlichen Kosten der Energiewende, die sehr viel geringer sind als vielfach propagiert.

Ausrichter der Ausstellung in Ahlen ist „Verena e.V.“, der damit direkt an den sehr gut besuchten Vortrag vom renommierten Prof. Dr. Volker Quaschning in der Lohnhalle am 21. März anschließt, der ebenfalls das Thema Energiewende aufgriff. „Wir hatten in den letzten Tagen schon eine gute Besucherresonanz“, hat Bürgermeister Dr. Alexander Berger beobachtet, weil die Ausstellung schon einen Tag nach dem Quaschning-Vortrag aufgebaut wurde. Die Stadt stelle dafür gerne die Räumlichkeiten zur Verfügung, mit Grund: „Wir setzen auch auf die regenerativen Energien – da ist unsere Verwaltung schon im Thema.“

Berger wies auch darauf hin, dass unter anderem schon zahlreiche städtische Liegenschaften energetisch saniert wurden. Der Vortrag von Prof. Dr. Quaschning habe ihm persönlich noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass die Durchführung der Energiewende dringend geboten ist. Dazu müsse aber jeder Einzelne seinen Beitrag leisten.

Das allein werde nicht reichen, ist Anne Bussmann überzeugt: „Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.“ Das genau betone auch die Ausstellung, die appelliert, dass die Klimaschutzvereinbarungen von Paris auch eingehalten werden. Die Bevölkerung soll durch die Informationstafeln sensibilisiert werden und mit manchen Vorurteilen aufräumen. „Verena“- Vorstandsmitglied Jochen Rölfing hat da auch gleich ein Beispiel zur Hand. So könnten durch die Energiewende mehr Arbeitsplätze geschaffen werden als verloren gehen.

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