Versammlung der IG BCE Ahlen
Daldrup: „NRW nicht kaputtreden lassen“

Ahlen -

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup war jetzt zu Gast bei der Mitgliederversammlung der IG BCE. Der Vorsitzende Marc Senne warb zugleich für aktuelle Angebote und die Klausurtagung, bei der noch Plätze frei sind.

Dienstag, 25.04.2017, 08:04 Uhr

Sehr gut besucht war die Mitgliederversammlung der Ahlener Ortsgruppe der IG BCE am Sonntag in der Lohnhalle der Zeche Westfalen.
Sehr gut besucht war die Mitgliederversammlung der Ahlener Ortsgruppe der IG BCE am Sonntag in der Lohnhalle der Zeche Westfalen. Foto: Peter Schniederjürgen

„Wählen hat Folgen, Nichtwählen auch“, mahnte am Sonntag Bernhard Daldrup , Bundestagsabgeordneter der SPD , die Mitglieder der Ahlener Ortsgruppe der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) in der Lohnhalle. Der Politiker war als Gastredner zur Mitgliederversammlung eingeladen und nutzte die Chance, um den Gewerkschaftern die Ziele seiner Partei nahezubringen.

Ortsgruppenchef Marc Senne informierte seine Gewerkschaftskollegen aber auch über das Programm dieses Jahres. „Es sind noch Plätze für die Klausurtagung in Grömitz an der Ostsee vom 30. September bis zum 3. Oktober frei“, lud der Vorsitzende zur Teilnahme ein. Die Ehrung der Mitglieder findet in diesem Jahr am 29. Oktober in Overmanns Hof statt. „Wir werden die zu ehrenden Mitglieder sechs Wochen vorher schriftlich einladen“, kündigte Marc Senne an.

Senne stellt dazu noch den Verein zur Bewahrung der Bilddokumentation der Zeche Westfalen, kurz „Jupps Fotoclub“, vor. Dazu präsentierte er Angebote an Schulen, für Vereine und andere interessierte Gruppen. „Sie haben das Ziel, das Leben in verschieden Bereichen rund um den alten Pütt zu erleben.“ Das beinhalte sowohl die Fotoschau als auch eine Wanderung. Hier werden Sportstätten, die Zeche – inklusive Förderturm oder Halde – sowie auch die Zechensiedlung einbezogen. „Wir rechnen mit einer Dauer von etwa drei bis vier Stunden“, so Senne.

Zu Beginn der Versammlung erhielt SPD-Mann Daldrup das Wort. Er brach eine Lanze für das Land NRW : „Wir sind ein starkes Land, wir sind ein lebenswertes Land und das sollten wir uns nicht von den Konservativen kaputtreden lassen“, stellte Daldrup klar. Der Bundestagsabgeordnete gab auch Fehler und nicht erreichte Ziele zu. „Demokratie ist Kompromiss, nicht immer kann man 100 Prozent erreichen“, so der Politiker. Doch bemühte er sich, die Erfolge der Landesregierung ins Licht zu rücken. Insgesamt war die Stellung der Bundesrepublik in Europa und der Welt sein Thema. Hier hat Deutschland nach Daldrups Auffassung eine herausragende Rolle. „Und die haben wir sehr gut wahrgenommen“, betonte der Bundespolitiker.

Demokratie ist Kompromiss, nicht immer kann man 100 Prozent erreichen.

Bernhard Daldrup
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