Trägerverein des Schullandheims berichtete
Winterberg ist wieder „in“

Ahlen -

Es geht aufwärts: Seit der Übergabe des Schullandheims in Winterberg von städtischer Hand in die Hände eines Trägervereins hat sich einiges bewegt. Im Schul- und Kulturausschuss gab es einen Sachstandsbericht.

Donnerstag, 11.05.2017, 18:05 Uhr

Das Schullandheim der Stadt Ahlen in Winterberg.
Das Schullandheim der Stadt Ahlen in Winterberg. Foto: Christian Wolff

Die Liste kann sich sehen lassen: Von den 120 Fenstern im Schullandheim in Winterberg hat der Trägerverein inzwischen 73 erneuert. Aber Vereinsvorsitzender Frank Schulz wollte am Dienstag in der Sitzung des Schul- und Kulturausschusses nicht nur über Fenster reden. Denn der Trägerverein, der zum 1. Oktober 2015 den Betrieb des Bürgermeister-Heinz-Lenfert-Hauses“ übernommen hat, blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches erstes Jahr zurück.

Schulz berichtete, dass der Verein als Erstes einen defekten Regenwasserkanal erneuern musste und sich zugleich auch die Fallrohre vorgenommen hatte. Neben zahlreichen Ausstattungsverbesserungen durch Kinosessel oder einen neuen Kicker sei im Speisesaal auch der Geschirrschrank erneuert worden.

Etwas schwer getan habe man sich anfangs mit der Preisgestaltung. So sei die erste Preistabelle derart unübersichtlich gewesen, dass man sich für eine klare Staffelung entschieden habe. Der Grundpreis für Ahlener Schüler betrage nun 20 Euro, auswärtige zahlten 25 Euro, Gruppen mit Fortbildungszielen und einem 50-prozentigen Anteil von bis zu 27-Jährigen 30, alle anderen 34 Euro. Die Ferienwohnung für acht Personen koste im Sommer 65, im Winter 75 Euro.

Mit den Belegungszahlen zeigte sich Frank Schulz zufrieden, wobei trotz der inzwischen wieder guten Nachfrage von Ahlener Schu­len noch Luft nach oben sei. Mit einem brandneuen Flyer will der Verein verstärkt in die Werbung einsteigen. Gerade im Hinblick auf die rückläufigen Zuschüsse durch die Stadt – 2016 gab es 60 000, in diesem Jahr 50 000 Euro, 2018 werden es 45 000 und 2020 nur noch 25 000 Euro sein, sei es notwendig, neue Besucherkreise zu erschließen.

Dazu soll das Schullandheim weiter ertüchtigt werden: mit WLAN, neuen Spielgeräten, einem Bolzplatz, der Einrichtung eines zweiten Familienzimmers und der Anbringung von Schamwänden in den Duschen. „Wir haben noch einiges vor“, kündigte Schulz an. Mittelfristig sei eine Anhebung der Preise nicht auszuschließen

Finanziell stehe der Verein auf soliden Füßen, erläuterte Schulz und verwies auf ein Rücklagenpolster. Zudem habe man bei Personal- und Reinigungskosten erhebliche Einsparungen erzielen können.

Für die Ausführungen gab es von Seiten der Fraktionen nur Lob.

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