Veranstaltungen des Ahlener Bürgerzentrums
Wenn sich Fernweh meldet

Ahlen -

Der Name ist Programm: Mit seiner „Fernweh“-Reihe will das Bürgerzentrum Schuhfabrik das Reisefieber der Daheimgebliebenen lindern.

Donnerstag, 29.06.2017, 13:06 Uhr

Im Kreis der Sponsoren präsentieren Theo Heming und Anna Heimbrock (4. und 3. von.r.) das diesjährige „Fernweh“-Programm mit insgesamt sieben Terminen.
Im Kreis der Sponsoren präsentieren Theo Heming und Anna Heimbrock (4. und 3. von.r.) das diesjährige „Fernweh“-Programm mit insgesamt sieben Terminen. Foto: Dierk Hartleb

Das Fernweh vieler Daheimbleibender macht sich die Schuhfabrik zunutze und lädt auch in diesem Jahr zu Konzerten, Filmabenden, Satire und Kunst ein. „In der Regel finden die Veranstaltungen auf unserer Terrasse stattt“, erklärt „Fernweh“- Programmchef Theo Heming . Bis auf den Auftakt am 13. Juli, wenn mit Firas Alshater ein bekannter Youtuber zu Gast ist, der den Büz-Saal bevorzugt. „Ich habe genug Hass gesehen. Mit Humor erreicht man mehr“, sagt der Syrer, der vor drei Jahren nach Deutschland geflohen ist und über Nacht mit seinem Youtube-Kanal „Zukar“ Kult wurde.

Im Vorfeld seines Gastspiels präsentieren sich ab 18.30 Uhr Künstler aus Syrien, dem Irak und Iran unter dem Titel „Heimat X“ mit ihren Werken. Darin entwickeln Ahmad Adnan Alorbeni, Haissam Mojarkesh und Aziz Mahmud ihre Sicht der Begegnung mit der anderen Kultur. Die Ausstellung wird bis zum 26. August auf „etage eins“ gezeigt.

Unter dem Obertitel Begegnungen mit anderen Kulturen steht auch die Konzertreihe, die am 22. Juli von der israelischen Gruppe „Cherry Bandora“ eröffnet wird, die ihre „orientalischen Vintage-Klänge“ zelebrieren. Das Folk-Duo „Broom Bezzums“ aus England, die am 12. August seine Visitenkarten abgibt, hat sich einen Namen gemacht, indem es traditionellen Folk zeitgemäß interpretiert.

Auf vielfachen Wunsch hat Theo Heming die mongolisch-iranische Band „Sedaa“ mit ihren Hackbrettern als In­strumente noch einmal eingeladen. Zum Abschluss der Ausstellung „Heimat X“ präsentiert die gleichnamige Band mit Musikern aus Indien, Marokko und Syrien am 26. August einen musikalischen Crossover.

Auch mit den beiden Filmen bleibt die „Fernweh“- Reihe am Standort in der Königstraße und sucht nicht die Weite des Zechengeländes. „Wir zeigen in diesem Jahr Filme, die noch im aktuellen Kinoprogramm laufen“, freut sich Heming. In „United Kingdom“ wie „Ein Dorf sieht schwarz“ geht es um den alltäglichen Rassismus, den die Protagonisten in England und Frankreich erleben. „Aber ohne erhobenen Zeigefinger“, schiebt Heming nach.

Freuen kann sich der Veranstaltungsplaner der Schuhfabrik auch über die zahlreichen Sponsoren, die das Programm unterstützen und damit erst ermöglichen, und das zu einem großen Teil schon seit Jahren.

In der Regel finden die Veranstaltungen auf unserer Terrasse stattt.

Theo Heming
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