Blütenträume im Stadtpark
Eine Oase der Erholung

Ahlen -

Die Ahlener Gärtner haben sich wieder richtig ins Zeug gelegt und die Beete im Stadtpark gestaltet.

Donnerstag, 06.07.2017, 12:07 Uhr

Rot leuchtet das Beet von Reinhold Schulze Eckel, der Drachenbegonien gepflanzt hat. In die Zwischenräume setzte er Gräser.
Rot leuchtet das Beet von Reinhold Schulze Eckel, der Drachenbegonien gepflanzt hat. In die Zwischenräume setzte er Gräser.

Vor über zehn Jahren wurde die Tradition begründet, dass in den Sommermonaten vier Ahlener Gartenbaubetriebe im Stadtpark vor dem St.-Franziskus-Hospital jeweils eine Beetfläche gestalten und pflegen. Für dieses ehrenamtliche Engagement dankten am Dienstagvormittag die Stadt und das St.-Franziskus-Hospital den Beteiligten mit der Einladung zu einem Frühstück.

„Das ist eine Arbeit, die wir uns gar nicht mehr leisten können“, ist die Aktion „Blütenträume“ für Jörg Pieconkowski von den Ahlener Umweltbetrieben eine angenehme Entlastung, die auch noch optisch sehr gut ankommt. So bezeichnete Bürgermeister Dr. Alexander den Bereich, der von Blumen Barrey, Gärtnerei Reinhold Schulze Eckel, Gartenbau Bernhard Wallgärtner und Ulrich Weber Gartenbau gehegt und gepflegt wird, auch als Oase der Erholung für Patienten und Bürger. Berger sprach von einer Win-Win- Situation. Die Parkbesucher profitierten von der Schönheit der Beete, die Gärtnereibetriebe hätten auf der anderen Seite die Möglichkeit, ihre Leistungsfähigkeit zu zeigen. In jedem Beet weist ein Schild darauf hin, wer es gestaltet hat.

„Der Park vor der Tür ist eine Besonderheit für das Krankenhaus, das kenne ich von vielen Krankenhäusern anders“, zog St.-Franziskus- Pflegedirektor Werner Mes­sink einen Vergleich. Er beobachtet aus seinem Büro heraus, dass neben den Patienten auch Mitarbeiter in den Pausen den Park gerne zur Entspannung nutzen. Wobei er fasziniert sei, wie die Gärtner es immer wieder schaffen, die Beete zum Blühen zu bringen. Das würde ihn reizen, so etwas auch mal zu machen.

Dass das nicht ohne Arbeit geht, beschrieben die beiden anwesenden Gärtner Reinhold Schulze Eckel und Bernhard Wallgärtner. Einmal mindestens in der Woche müsse man nach dem Rechten sehen, ob es um Unkrautzupfen oder Wässern geht. Wobei die Stadt beim Wässern gerne unterstützt, wenn es Freiräume im Dienstplan zulassen. Bei der Bepflanzung verfolgen alle Gärtner einen Plan: Pflegeleicht sollte es sein, aber gut aussehen natürlich auch.

Ein wenig schaute Bürgermeister Dr. Alexander Berger in die Zukunft, als er sich gut vorstellen konnte, den Stadtpark weiterzuentwickeln. Alles unter der Maßgabe, dass er den Charakter eines Erholungsparks behalten soll. „Wenn Sie dann weiter im Boot sind, wäre das toll“, möchte der Verwaltungschef auch dann die Partnerschaft mit den Gärtnern nicht missen.

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