Radweg Walstedder Straße
Stillstand soll ein Ende haben

Ahlen -

Die Lücken, die der Radweg an der Walstedder Straße noch aufweist, könnten bald geschlossen werden. Zumindest vermeldete der Verein, der seit Jahren für mehr Sicherheit an der vielbefahrenen Trasse sorgt, erfolgreiche Grundstücksverhandlungen.

Freitag, 25.08.2017, 17:08 Uhr

Die Vorstandsmitglieder wurden geschlossen im Amt bestätigt (v.l.): Thomas Brune, Klaus Vorbrink, Michael Mertenskötter, Jutta Eckervogt, Thorsten Pälmke, Norbert Huesmann, Bastian Mertenskötter und Claus Rubbert.
Die Vorstandsmitglieder wurden geschlossen im Amt bestätigt (v.l.): Thomas Brune, Klaus Vorbrink, Michael Mertenskötter, Jutta Eckervogt, Thorsten Pälmke, Norbert Huesmann, Bastian Mertenskötter und Claus Rubbert. Foto: Peter Schniederjürgen

„Es geht bald weiter mit dem Radweg zwischen Ahlen und Walstedde“, verkündete am Donnerstagabend Michael Mertenskötter. Er ist der Vorsitzende des Vereins „Radweg Walstedder Straße“, der sich zur Jahreshauptversammlung im „Haus Quante“ traf. Nach einem längeren Stillstand konnte Mertenskötter seinen Vereinsfreunden einige gute Nachrichten überbringen.

„Die Verhandlungen mit Kaldewei über das von uns benötige Land sind zu einem erfolgreichen Ende gekommen“, so Mertenskötter. Nun stehen der Fortsetzung der Bauarbeiten an dem etwa 300 Meter langen Teilstück nur noch ein paar Formalitäten im Weg. „Wir müssen noch klären, ob wir schon vor der katasteramtlichen Eintragung das Land betreten dürfen“, schränkte der Vorsitzende ein. Denn, so machte Mertenskötter klar, dieser verwaltungstechnische Schritt könne sich gut und gern über ein halbes Jahr hinziehen. Doch er sei positiv gestimmt, mit dem Noch-Grundstückseigentümer eine zufriedenstellende Einigung zu erzielen. „Dann können wir mit den Arbeiten bereits Oktober beginnen“, freute sich Michael Mertenskötter. Solange müsse man mit der Beseitigung des Aufwuchses einer Hecke aus Naturschutzgründen ohnehin abwarten.

Auch was den Erwerb der weiteren Grundstücke angeht, sieht Mertenskötter das Vorhaben auf gutem Weg. „Wir haben die Verhandlungen hier an Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Stadtbaurat Andreas Mentz abgegeben“, erklärte der Vereinsvorsitzende. So sei das Anliegen in besten Händen, sei doch Dr. Berger selbst an dem Radwegausbau sehr interessiert. Die Stadt wolle das Land erwerben und dann dem Verein überlassen.

„Schließlich tragen die Eigentümer eine Verantwortung, wenn dort etwas passiert“, erklärte Hans Suntrup aus dem Plenum. Er sei als Radler öfter an der Walstedder Straße unterwegs und jedes Mal froh, von der Straße heil herunter gekommen zu sein.

Zu den Formalien der Versammlung gehörte auch die Neuwahl des Vorstandes. Suntrup wurde zum Wahlleiter bestimmt und der gesamte Vorstand ohne Gegenstimmen „en bloc“ im Amt bestätigt.

Abschließend berichtete Martin Nettebrock vom Walstedder Radwege-Verein ebenfalls von positiven Entwicklungen. „Wir sind mit Straßen NRW übereingekommen, den Radweg bis zur B 63 durchziehen zu können“, führte er aus. Zwar gebe es noch ein paar Schwierigkeiten, so seien einige Gräben zu überwinden. Doch: „Wir hoffen, bis 2018 oder 2019 fertig zu sein.“

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