Dennis Baberich und Alexander Fetter
Sicherheitslücken als Geschäftsidee

Ahlen -

Dennis Baberich und Alexander Fetter – zwei junge Softwareentwickler aus Ahlen machen sich selbstständig, um ein Programm, das Sicherheitslücken erkennt, zu vermarkten.

Samstag, 26.08.2017, 14:27 Uhr aktualisiert: 27.08.2017, 10:04 Uhr
Sie haben die Zukunft fest im Blick: Alexander Fetter und Dennis Baberich aus Ahlen stehen kurz davor, ein Unternehmen zu gründen, um eine neuartige Software zum Auffinden von Sicherheitslücken zu vermarkten.
Sie haben die Zukunft fest im Blick: Alexander Fetter und Dennis Baberich aus Ahlen stehen kurz davor, ein Unternehmen zu gründen, um eine neuartige Software zum Auffinden von Sicherheitslücken zu vermarkten. Foto: Ulrich Gösmann

„Ich bin mit Computern aufgewachsen“, sagt Dennis Baberich . Der Ahlener hat seine Leidenschaft für IT-Sicherheit bereits in frühester Jugend entdeckt und nach seiner Schulzeit zum Beruf gemacht, als er eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung absolvierte. Mit der zusätzlich erworbenen Qualifikation für die Sicherung von Websites hat sich der 28-Jährige bereits vor drei Jahren als Kleinunternehmer selbstständig gemacht. Um die ebenfalls vor drei Jahren entwickelte Software zum Auffinden von Websites mit kritischen Sicherheitslücken zu vermarkten, will er jetzt mit seinem Freund Alexander Fetter , IT-Systemkaufmann, eine GbR gründen.

Für einen leichteren Start suchten die beiden Ahlener Kontakt zur Gesellschaft für Wirtschaftsförderung des Kreises in Beckum (gfw), die den hoffnungsvollen Existenzgründern die Nutzung eines Büroraums im dortigen Berufskolleg anbot. Den teilen sich die Ahlener mit einem knappen Dutzend anderer junger Nachwuchstüftler, die alle in der Softwarebranche mit unterschiedlichen Projekten un­terwegs ist.

„Wir kommen uns nicht gegenseitig ins Gehege“, meint Baberich, weil nur sie sich mit der Entwicklung von Software beschäftigen. „Unser Programm ist in der Lage, Sicherheitslücken zu erkennen“, sind die beiden Softwareentwickler von ihrem Produkt überzeugt. Bei einer prophylaktischen Überprüfung von 500 Webseiten stießen sie allein in Deutschland bei 350 auf solche Sicherheitslücken – darunter befanden sich auch größere Unternehmen und sogar Universitäten.

Die Software ist allerdings eher für klein- und mittelständische Unternehmen gedacht, die sich kostspielige Überprüfungen durch größere, darauf spezialisierte Anbieter nicht leisten können oder wollen. Als Kunden haben Baberich und Fetter vor allem kleinere, freiberufliche Dienstleister und Betriebe im Blick.

In den nächsten Tagen wollen die beiden Softwareexperten offiziell eine GbR anmelden. In der ersten Zeit werden sie dabei noch von gfw-Mitarbeitern begleitet.

Weitere Infos unter d.baberich@vulport.com und http://vulport.com ; E-Mail info@baberich.de .

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