171. Telgter Wallfahrt
Den Sonnenaufgang gab‘s geschenkt

Ahlen -

Für die Wallfahrer, die gleich zu Beginn mit dabei sein wollten, ging es am Sonntagmorgen früh aus den Federn. Bereits um 5.30 Uhr begrüßte Pfarrer Joseph Thota die rund 80 Pilger zum Gottesdienst in der St.-Bartholomäus-Kirche, um sie auf ihren Fußmarsch nach Telgte einzustimmen.

Montag, 11.09.2017, 13:09 Uhr

171. Wallfahrt zur „Schmerzhaften Mutter“: Als die Pilger morgens durch die Straßen in Ahlen zogen, war es zwar noch dunkel (kl. Bild), doch es kündigte sich schönes Wetter mit angenehmen Wandertemperaturen an. Den genossen die Ahlener dann auch beim Einzug in Telgte. .
171. Wallfahrt zur „Schmerzhaften Mutter“: Als die Pilger morgens durch die Straßen in Ahlen zogen, war es zwar noch dunkel (kl. Bild), doch es kündigte sich schönes Wetter mit angenehmen Wandertemperaturen an. Den genossen die Ahlener dann auch beim Einzug in Telgte. . Foto: Ralf Steinhorst / Andreas Große Hüttmann

„Das Wetter sieht ja richtig super aus“, frohlockte Rudolf Aperdannier , Mitglied der Wallfahrtsleitung zur Begrüßung. Die Wallfahrer durften sich nicht nur auf sonniges Wetter, sondern auch auf angenehme Wandertemperaturen freuen. Einen schönen Sonnenaufgang auf dem Land zwischen Ahlen und Sendenhorst gab es als Beilage dazu geschenkt.

Die 171. Ahlener Wallfahrt zur „Schmerzhaften Mutter“ nach Telgte stand in diesem Jahr unter dem Motto „Gottes Wort leben“. Pfarrer Joseph Thota wies in seiner Einführung darauf hin, dass die Heilige Maria das Wort Gottes gelebt habe. „Sie bleibt für uns Retterin und Sprecherin“, beschrieb er die Mutter Gottes, die viel für die Menschheit getan habe. „Sie hat die Menschen geliebt und hat Gottes Sohn Jesus Christus auf die Welt gebracht.“

Joseph Thota erinnerte weiterhin daran, dass weltweit Menschen pilgern. Dahinter stehe der Glaube: „Damit bekommen wir das Heil von Gott.“ Ausdrücklich bedankte sich der Pfarrer bei der Wallfahrtsleitung, die sich bei der Organisation engagierte.

Mit einer Frühstückspause in St. Martini in Sendenhorst und einer Andacht in St. Agatha Alverskirchen und anschließendem Mittagessen in der Sporthalle zogen die Pilger am Nachmittag in der Wallfahrtskirche St. Clemens in Telgte ein. Dort kamen weitere Gläubige aus Ahlen hinzu, die am Fußmarsch nicht teilnehmen konnten, aber zumindest am Wallfahrtsort mit dabei sein wollten.

Begleitet wurden die Pilger von zwei Fahrzeugen des Malteser Hilfsdiensts, die zum einen den Transport des Marschgepäcks übernahmen, zum anderen mit Dr. Hans-Werner Henseleit ärztliche Fachkompetenz für die medizinische Erstversorgung mit an Bord hatten. Für die Wallfahrer, die nicht mehr weiter zu Fuß pilgern konnten, stand zudem ein Bus bereit, der sie nach Telgte brachte.

Das Wetter sieht ja richtig super aus.

Rudolf Aperdannier
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