Wahl-Ticker Ahlen
16 Uhr: Wahlbeteiligung 67,70 Prozent

Ahlen -

(Aktualisiert 16.10 Uhr) Die Bundestagswahl 2017 läuft. 28 265 Ahlener haben heute noch die Möglichkeit, ihre Stimmen abzugeben. Um 16 Uhr lag die Wahlbeteiligung bei 67,70 Prozent.

Sonntag, 24.09.2017, 10:09 Uhr

Der Nächste bitte: Frühstarter im Wahllokal 18 – „Alte Geschwister-Scholl-Schule“.
Der Nächste bitte: Frühstarter im Wahllokal 18 – „Alte Geschwister-Scholl-Schule“. Foto: Ulrich Gösmann

8 Uhr: 22 Wahllokale öffnen in Ahlen und den Ortsteilen Vorhelm und Dolberg. „Alles perfekt gelaufen“, sagt Silke Fischer , die den Einsatz von zentraler Stelle im Rathaus koordiniert. Alle 199 Helfer sind einsatzbereit. Keine weiteren krankheitsbedingten Ausfälle. Kurz vor dem Wochenende hatte die Erkältungswelle noch zu kurzfristigen Absagen geführt (wir berichteten). Lücken dadurch? Keine. Ein Bürger meldete sich nach unserem Aufruf am Samstag freiwillig im Rathaus. Er sitzt heute Nachmittag im Briefwahlbüro – und wird dort „gut gebraucht“, so Fischer.

Eine erste Überraschung. Die Zahl der Briefwähler wird nach unten korrigiert. Jetzt sind es nur noch 8968. Komplizierter Sachverhalt, einfach erklärt: „Manche Wahlscheine sind annulliert und ungültig gemacht worden“, so Fischer. Die Zahl der Wahlscheine habe ursprünglich bei 9082 gelegen.

Kurz nach neun, Wahllokal alte Geschwister-Scholl-Schule.

Kurz nach neun, Wahllokal alte Geschwister-Scholl-Schule – und die Schlange steht... Foto: Ulrich Gösmann

9.15 Uhr: Es läuft im Wahllokal 18, alte Geschwister-Scholl-Schule. 50 Ahlener haben in den ersten 75 Minuten gewählt. „Überwiegend Rentner“, sagt Beisitzer Cedric Kras. Und: „Alles entspannt.“ Die ersten Wähler standen schon um acht Uhr vor der Tür. Zwei junge Männer. „Punkt Glockenschlag“, lacht Kristin Ohmann, stellvertretende Wahlvorsteherin.

11.30 Uhr: Erster Zwischenstand zur Wahlbeteiligung: Sie liegt bei 38,90 Prozent (5583 Stimmen). Bei der Bundestagswahl 2013 waren es zu diesem Zeitpunkt lediglich 28,36 Prozent. Spitzenreiter wieder die Ortsteile: Lambertischule links (Dolberg) mit 52,30 Prozent und Augustin-Wibbelt-Schule links (Vorhelm) mit 46,36 Prozent. Im Stadtgebiet liegt die Martinschule mit 44,99 Prozent vorne. Schlusslicht – auch keine Überraschung: die Feuerwache Süd mit 27,03 Prozent. In absoluten Zahlen legt allerdings das Städtische Gymnasium – wie erwartet – mit 312 Wählern vor.

Hallo, Augustin-Wibbelt-Schule!

Hallo, Augustin-Wibbelt-Schule! Foto: Christian Wolff

11.50 Uhr: Hochbetrieb in den Wahllokalen der Augustin-Wibbelt-Schule. Viele schauen nach der Sonntagsmesse vorbei. Die Lokale „links“ und „rechts“ zusammengerechnet haben um 11.30 Uhr 539 Bewohner des Ortsteils ihre Stimme abgegeben. Hinzu kommen 432 Briefwähler.

Die Bergers: Mit seiner Frau Diana und seinen Söhnen Leopold und Amadeus wählt Bürgermeister Dr. Alexander Berger im Wahlbüro Städtische Sekundarschule (rechts) auf, um seine Stimme abzugeben. Links verfolgen Jennifer Kleier und Sarah Wahl die prominente Stimmabgabe.

Die Bergers: Mit seiner Frau Diana und seinen Söhnen Leopold und Amadeus schlägt Bürgermeister Dr. Alexander Berger im Wahlbüro Städtische Sekundarschule (rechts) auf, um seine Stimme abzugeben. Links verfolgen Jennifer Kleier und Sarah Wahl die prominente Stimmabgabe. Foto: Ralf Steinhorst

12.03 Uhr: Bürgermeister Dr. Alexander Berger gibt seine Stimme im Wahllokal Städtische Sekundarschule (rechts) ab. Bis dahin hat der Verwaltungschef auf seiner Tour durch die Wahllokale, in denen er den Helfern für ihren Einsatz mit der traditionellen Tafel Schokolade und einer Aufwandsentschädigung dankt, erste Eindrücke: „Es ist viel los und es herrscht eine positive Stimmung. Ich glaube, wir bekommen eine gute Wahlbeteiligung.“

14 Uhr: Zweiter Zwischenstand: Die Ahlener Wahlbeteiligung liegt inzwischen bei 55,98 Prozent.11 924 Wahlberechtigte haben in den letzten sechs Stunden ihre Stimmen abgegeben. Dolberg (Lambertischule links) liegt mit 68,53 Prozent weiter vorne, gefolgt von Vorhelm (Wibbelt-Schule links) mit 64,95 Prozent. Im Stadtgebiet bleibt die Martinschule mit 60,58 Prozent Top, die rote Laterne leuchtet weiter in der Feuerwache Süd mit 42,46 Prozent. Mächtig aufgeholt hat die alte Paul-Gerhardt-Schule. Sie steht in den absoluten Zahlen mit 672 Wählern plötzlich ganz vorne.Das Städtische Gymnasium jetzt auf dem zweiten Rang mit 629 Wählern.

Um die prozentuale Wahlbeteiligung von der letzten Bundestagswahl zu überspringen, fehlen jetzt noch 15,5 Prozent. Vier Stunden Zeit bleiben ja noch...

Nur noch für Notfälle: das Briefwahlbüro im Rathaus.

Nur noch für Notfälle: das Briefwahlbüro im Rathaus. Foto: Ulrich Gösmann

14.45 Uhr: Ruhig, aber nicht ganz ruhig das Wochenende im städtischen Briefwahlbüro, das nur noch für Notfälle geöffnet hat. Bis jetzt wurden in drei Fällen Unterlagen ausgehändigt. Eine schwangere Frau, die am Samstag ihr Kind geboren hat, will noch wählen, ein anderer Ahlener hat auch nach Einlieferung ins Krankenhaus die Wahl nicht aus dem Kopf verloren. Ebenso eine Frau, die am Samstag von „Intensiv“ zurück auf die Station verlegt wurde. Verwandte und Freunde sind mit unterschriebenen Vollmachten schnell noch im Rathaus.

16 Uhr: Letzter Zwischenstand zwei Stunden vor Wahlende: In Ahlen haben bisher 67,70 Prozent gewählt. Damit steuerten an diesem Sonntag 16 281 Bürger die Wahllokale an. Oder – von der anderen Seite gesehen: 11 984 fehlen noch. Höchste Zeit für den Endspurt...

Prozentuale Spitzenreiter sind jetzt die Vorhelmer: Augustin-Wibbelt-Schule links mit 81,08 Prozent. Dahinter die Dolberger: Lambertischule (links) mit 79,43 Prozent. Im Stadtgebiet liegt die Martinschule mit 75,40 Prozent vorne, in absoluten Zahlen die alte Paul-Gerhardt-Schule mit 913 Tageswählern.

Genug der Zwischenstände. Jetzt zählt nur noch das Endergebnis. Allen an dieser Stelle einen spannenden Wahlabend. Fortsetzung später an anderer Stelle...

18 Uhr, nichts geht mehr. Wenige Augenblicke später leeren Derya Bickici und Robert Reminghorst im Wahllokal Fritz-Winter-Gesamtschule links die Wahlurne. Das Auszählen kann beginnen.

18 Uhr, nichts geht mehr. Wenige Augenblicke später leeren Derya Bickici und Robert Reminghorst im Wahllokal Fritz-Winter-Gesamtschule links die Wahlurne. Das Auszählen kann beginnen. Foto: Ralf Steinhorst

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