50 Jahre St.-Elisabeth-Kirche
Ein Haus aus „lebendigen Steinen“

Ahlen -

Vor 50 Jahren, am 30. September 1967, wurde die St.-Elisabeth-Kirche eingeweiht. Dieses Jubiläum wurde am Sonntag unter dem Motto „Gebet – Gemeinschaft – Nächstenliebe“ gefeiert.

Montag, 02.10.2017, 08:10 Uhr

Den Festgottesdienst zelebrierten Pastoralreferentin Petra Wulowitsch, Diakon Johannes Gröger sowie die Pfarrer Dr. Ludger Kaulig, Günter Gramatke und Reinhard Kleinewiese (v.l.).
Den Festgottesdienst zelebrierten Pastoralreferentin Petra Wulowitsch, Diakon Johannes Gröger sowie die Pfarrer Dr. Ludger Kaulig, Günter Gramatke und Reinhard Kleinewiese (v.l.). Foto: Ralf Steinhorst

„Meine Kirche hat Geburtstag, meine Kirche gibt ein Fest“, gab die Kantorei St. Marien unter der Leitung von Martin Schumacher gleich zum Einzug der Mitwirkenden des Festgottesdienstes zum 50. Geburtstag der St.-Elisabeth-Kirche die passende Losung aus. Der Chor gestaltete den Gottesdienst neben Trompeter Ralf Schmuck musikalisch. Stadtpfarrer Dr. Ludger Kaulig, der zusammen mit den Pfarrern Günter Gramatke und Reinhard Kleinewiese sowie Diakon Johannes Gröger und Pastoralreferentin Petra Wulowitsch den Gottesdienst zelebrierte, freute sich darüber, dass auch ehemalige Wirkende in St. Elisabeth den Weg auf sich genommen hatten und zum Fest gekommen waren.

Dr. Ludger Kaulig fand zudem, das Jubiläum passe auch gut in die Jahreszeit: „Man kann das Goldjubiläum auch als Erntedank betrachten.“ Der langjährige Pfarrer Günter Gramatke betonte in seiner Predigt deutlich, dass vordergründig zwar der Geburtstag des Kirchengebäudes gefeiert werde, letztlich aber die Menschen der Gemeinde nicht davon zu trennen seien. Der zeitlich verhinderte Weihbischof Dr. Stefan Zekorn formulierte es in seinem übermittelten Grußwort so: „Die St.-Elisabeth-Kirche besteht aus lebendigen Steinen.“

Bau fiel in Zeit der Aufbruchstimmung

Pfarrer Günter Gramatke erinnerte daran, dass die Kirche kurz nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil in ei­ner Zeit der Aufbruchstimmung gebaut wurde. Daher war die Kirche architektonisch modern angelegt, bewusst wurde die Nähe der Gemeinde zum Altarraum geplant. „Die farbigen Kirchenfenster tauchen das Kircheninnere zudem in eine besondere Atmosphäre“, stellte der Pfarrer fest.

In ihren Gedanken em­pfand die frühere Pastoralreferentin Heintraud Schmelting, die viele Jahre in der Gemeinde wirkte, dass in St. Elisabeth unsichtbare Kraft zum heiligen Geist werde und dies ein Ort sei, an dem viel erlebt werde. Pfarrer Reinhard Kleinewiese beglückwünschte die Gottesdienstbesucher mit einer Karte mit Herz, die er an sie verschenkte. Glückwünsche in schriftlicher Form überbrachten auch Bürgermeister Dr. Alexander Berger, selbst Mitglied der Gemeinde, als auch Pfarrer Johannes Büll, der in den 1980er Jahren in St. Elisabeth ein Seelsorgerpraktikum absolvierte. Pfarreirätin Elke Beier stellte fest, dass Kirche durch Menschen lebt, die aber auch Energie brauchen. Deshalb hatte sie Schokolinge als Geschenk mitgebracht.

50 Jahre St.-Elisabeth-Kirche

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  • Dem Festgottesdienst schloss sich ein buntes Treiben rund um die Elisabethkirche an. Foto: Ralf Steinhorst
  • Dem Festgottesdienst schloss sich ein buntes Treiben rund um die Elisabethkirche an. Foto: Ralf Steinhorst
  • Dem Festgottesdienst schloss sich ein buntes Treiben rund um die Elisabethkirche an. Foto: Ralf Steinhorst
  • Dem Festgottesdienst schloss sich ein buntes Treiben rund um die Elisabethkirche an. Foto: Ralf Steinhorst
  • Dem Festgottesdienst schloss sich ein buntes Treiben rund um die Elisabethkirche an. Foto: Ralf Steinhorst
  • Dem Festgottesdienst schloss sich ein buntes Treiben rund um die Elisabethkirche an. Foto: Ralf Steinhorst
  • Dem Festgottesdienst schloss sich ein buntes Treiben rund um die Elisabethkirche an. Foto: Ralf Steinhorst
  • Dem Festgottesdienst schloss sich ein buntes Treiben rund um die Elisabethkirche an. Foto: Ralf Steinhorst
  • Dem Festgottesdienst schloss sich ein buntes Treiben rund um die Elisabethkirche an. Foto: Ralf Steinhorst
  • Dem Festgottesdienst schloss sich ein buntes Treiben rund um die Elisabethkirche an. Foto: Ralf Steinhorst

Beim anschließenden Fest vor der Kirche bei sonnigem Herbstwetter entwickelte Künstlerin Elisabeth Mette ihre lebensgroße Betonstatue von der Heiligen Elisabeth weiter, die auf einem Sandsteinsockel vor der Kirche ihren Platz finden wird. „Die werde ich aber heute nicht fertig bekommen“, ließ sie schmunzelnd wissen. Schließlich wird die Statue noch mit einem hochwertigen hellen Putzanstrich versehen.

Mit der Fotopräsentation der in St. Elisabeth beheimateten Gruppen, der von Norbert Mende aufbereiteten Diapräsentation mit Fotos des ersten Pfarrers Bernhard Kramer, einem Quiz von Schülern des St.-Michael- Gymnasiums, Stockbrotbacken der Pfadfinder und anderen Attraktionen war für viel Kurzweil gesorgt. Mit einem Gottesdienst am Nachmittag ging das Kirchweihfest zu Ende.

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