Kulturrat Münsterland tagte in Ahlen
Vom Lokschuppen beeindruckt

Ahlen -

Ihre Herbstsitzung hielten die Mitglieder des Kulturrates Münsterland am Donnerstag in Ahlen ab – im umgebauten Lokschuppen der Zeche Westfalen. Das Umfeld kam gut an.

Samstag, 11.11.2017, 15:11 Uhr

Zum Gruppenbild versammelten sich die Mitglieder des Kulturrates Münsterland hinter dem im Boden eingelassenen Förderrad vor dem umgebauten Lokschuppen.
Zum Gruppenbild versammelten sich die Mitglieder des Kulturrates Münsterland hinter dem im Boden eingelassenen Förderrad vor dem umgebauten Lokschuppen. Foto: Dierk Hartleb

Bekanntschaft mit dem umgebauten Lokschuppen auf der Zeche machten die Mitglieder des Kulturrates Münsterland am Donnerstag bei ihrer turnusgemäßen Herbstsitzung, zu der sie Bürgermeister Dr. Alexander Berger begrüßte. Berger vertritt in diesem Kreis die Riege der Bürgermeister aus dem Kreis Warendorf.

Zu entscheiden hatten die 50 Mitglieder des Gremiums, dem neben Vertretern der Politik und Kulturverwaltung, Kulturschaffende und Repräsentanten von Kultureinrichtungen sowie der freien Szene angehören, über 25 Projektanträge, die im Rahmen der Regionale Kulturpolitik zur Förderung eingereicht worden waren.

„Wichtig ist, dass ein regionaler Bezug erkennbar ist“, erklärte Andre Sebastian , Leiter des Kulturbüros Münsterland, der den Vorsitzenden, den Coesfelder Landrat Dr. Christian Schulze-Pellengahr, vertrat. „Unsere Region zeichnet sich durch eine sehr vielfältige und dichte Kulturlandschaft aus. Das soll auch in Zukunft so bleiben“, sagte Sebastian.

Insgesamt stehen im kommenden Jahr für die regionale Kulturpolitik 4,5 Millionen Euro für alle zehn Kulturregionen zur Verfügung. Erfahrungsgemäß habe der Kulturrat über ein Antragsvolumen von 500 000 bis 700 000 Euro zu entscheiden, sagte Sebastian.

Auch Projekte mit Ahlener Bezug lagen der Runde vor. So soll das Projekt „Heimat X“ fortgesetzt werden, das geflüchtete Künstler vorstellt hat und in Ahlen mit Unterstützung des Bürgerzentrums Schuhfabrik realisiert wurde. Auch der Kunstverein Ahlen war mit einem Antrag vertreten.

Der Kulturrat, der abschließend eine Prioritätenliste erstellt, spricht lediglich eine Empfehlung an die Bezirksregierung aus, die wiederum das Ranking an die Landesregierung weiterreicht. Vertreter beider Behörden saßen mit am Tisch.

Wichtig ist, dass ein regionaler Bezug erkennbar ist.

Andre Sebastian
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