Freundeskreis und Aufklärungsbataillon 7
Präsente für Soldaten im Auslandseinsatz

Ahlen -

Ihre gute Zusammenarbeit bekräftigten der Freundeskreis Ahlener Soldaten und das Aufklärungsbataillon 7 bei ihrem gemeinsamen Grünkohlessen. Der Kommandeur musste allerdings festhalten, dass der Kontakt aufgrund des umfangreichen Einsatzgeschehens nicht immer so eng sein könne, wie es sich viele Bürger wünschen.

Montag, 27.11.2017, 12:11 Uhr

Weihnachtsgaben überreichte der Vorsitzende des Freundeskreises Ahlener Soldaten, Hans-Dieter Samson, an die Hauptleute Christopher Wagner und Sören Glowatz (v.l.). Oberstleutnant Stefan KribusLandtagsabgeordneter Henning Rehbaum
Weihnachtsgaben überreichte der Vorsitzende des Freundeskreises Ahlener Soldaten, Hans-Dieter Samson, an die Hauptleute Christopher Wagner und Sören Glowatz (v.l.). Oberstleutnant Stefan KribusLandtagsabgeordneter Henning Rehbaum Foto: Peter Schniederjürgen

Gute Stimmung, schmackhaftes Essen und eine entspannte Runde verbanden rund 100 Soldaten, Mitglieder ihres Freundeskreises und einige Ehrengäste beim traditionellen Grünkohlessen in der „Westfalen-Kaserne“. Bei dem herbstlichen Mahl, zu dem der Freundeskreis Ahlener Soldaten und das Aufklärungsbataillon 7 zusammenkommen, wird auch Rückschau und Ausblick gehalten.

Gleich bis ins Jahr 2019 reichte die Aktivitätenschau von Oberstleutnant Stefan Kribus , Bataillonskommandeur und Kasernenkommandant. „Wir sind hier am Standort hervorragend aufgenommen worden“, sagte der ranghöchste Ahlener Soldat. Er warb auch gleich um Verständnis, dass sein noch junger Verband nicht immer so präsent sei wie es sich wohl viele Bürger wünschen. „Es ist ein sehr umfangreiches Programm an Übungen, Einsätzen und Ausbildungen, das uns nicht nur innerhalb Deutschlands fordert“, so der Kommandeur. So komme manches leider ein wenig zu kurz. Für das nächste Jahr stehen bereits zahlreiche Einsätze und große Übungsvorhaben an. Umso höher schätze er aber die Arbeit des Freundeskreises Ahlener Soldaten, der als Mittler zwischen Bürgern und Militär fungiere.

Das war das Stichwort für Hans-Dieter Samson . Der Vorsitzende des Freundeskreises nutzte die Runde, um den Verein einmal etwas genauer vorzustellen. Samson begann mit dem „Freundschaftsvertrag“, jener Urkunde, die das Verhältnis zwischen Soldaten und Bürgern schon 1979 unter dem damaligen Bürgermeister und späteren Freundeskreis-Vorsitzenden Herbert Faust festschrieb. Samson las Passagen aus dem Dokument vor. „Der Text hängt für jedermann zugänglich vor dem Büro des Bürgermeisters“, fügte Samson an. Er betonte, wie wichtig der Freundeskreis die Unterstützung seiner Ahlener Soldaten nimmt.

Als ganz praktischen Ausdruck dazu übergab Hans-Dieter Samson Präsente an die Hauptleute Christopher Wagner und Sören Glowatz, stellvertretend für deren im Auslandeinsatz befindlichen und in Kürze gehenden Kameraden. „Die werden von uns Gaben per Feldpost bekommen“, kündigte der Freundeskreischef an.

Henning Rehbaum, Landtagsabgeordneter der CDU, war als ehemaliger Ahlener Soldat und Mitglied zum Abendessen erschienen und bedankte sich bei den Soldaten für ihren Dienst im Auftrag des Parlaments. Er wünschte ihnen für die künftigen Aufgaben alles Gute und eine körperlich und geistig gesunde Rückkehr.

Für die Ex-Panzergrenadiere im Freundeskreis war noch ein besonderer Gast erschienen: der älteste Ex-Chef im Bereich der „Westfalen-Kaserne“, Oberst a.D. Hans Schlüter.

Dann hieß es „Essenfassen“ – und Soldaten wie ihre Freunde genossen das herzhafte Wintergemüse mit Bratkartoffeln, Wurst und Kasseler in vollen Zügen.

Es ist ein sehr umfangreiches Programm, das uns nicht nur innerhalb Deutschlands fordert.

Oberstleutnant Stefan Kribus
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