Neues Konzept vorgestellt
Bauernschützen setzen auf Sicherheitsdienst

Ahlen -

Sicherheitsdienst, Eintrittspreis und Kleiderordnung – drei Aspekte, die nach dem Konzept des Schützenvereins „Alt- und Neuahlen“ beim kommenden Fest greifen sollen. Grund sind negative Erfahrungen aus den Vorjahren.

Dienstag, 28.11.2017, 14:11 Uhr

Der Vorstand mit Jörg Weißenborn, Klaus Dorenberg, Andreas Kondermann-Kirschstein und Andreas Gunnemann hatte ein überarbeitetes Sicherheitskonzept für das kommende Schützenfest vorbereitet.
Der Vorstand mit Jörg Weißenborn, Klaus Dorenberg, Andreas Kondermann-Kirschstein und Andreas Gunnemann hatte ein überarbeitetes Sicherheitskonzept für das kommende Schützenfest vorbereitet. Foto: Ralf Steinhorst

Das vergangene Schützenfest wirkte auf der Herbstversammlung des Schützenvereins „Alt- und Neuahlen“ noch nach. Die Mitglieder freuten sich am Sonntagabend im Haus Quante zwar über die Attraktivität ihres jährlichen Höhepunkts, übersahen dabei aber nicht, dass auch ungebetene Gäste angezogen werden. Der Vorstand stellte daher ein überarbeitetes Sicherheitskonzept vor.

In seinem Kassenbericht bilanzierte Kassierer An­dreas Gunnemann zwei Dinge. Zum einen ist eine Beitragserhöhung nicht notwendig. Zum anderen: „Das Schützenfest ist nicht in Gefahr!“ Auf das Schützenfest blickte Vorsitzender Jörg Weißenborn überwiegend positiv zurück. Der Kommandowechsel von Oberst Alfons Schlieper auf Andreas Tripp wurde dort feierlich vollzogen. Auch das Kinderprogramm wurde sehr gut angenommen.

Wermutstropfen waren allerdings wieder die ungebetenen Gäste am Abend des Königsballs. Der erstmalige Einsatz des Sicherheitsdienstes verlief noch nicht optimal. Dem will der Vorstand mit dem Stellen einiger weiterer Stellschrauben entgegenwirken. So soll der neue Eintritt von zehn Euro die ungebetenen Jugendlichen schon vorneweg vom Kommen abhalten. Der Eintritt gilt nicht für Vereinsmitglieder, deren Begleitung ebenfalls kostenfrei das Fest besuchen kann. Um die Kontrolle beim Eintritt übersichtlicher gestalten zu können, erhalten Vereinsmitglieder eine Visitenkarte, mit der sie sich ausweisen müssen.

Zahlreiche Mitglieder wohnten der Versammlung im Haus Quante bei.

Zahlreiche Mitglieder wohnten der Versammlung im Haus Quante bei. Foto: Ralf Steinhorst

Der Einlass für Personen unter 16 Jahren ist nur in Begleitung der Eltern möglich. Zudem soll eine Kleiderordnung eingeführt werden: Die Herren haben Krawattenpflicht, Frauen müssen festlich gekleidet sein. „Dieser Punkt ist in der Festlegung sehr schwierig“, wusste auch Jörg Weißenborn, der das Thema erstmal sacken lassen will, um es dann auf der Generalversammlung im kommenden Jahr endgültig zu besprechen. Fest steht aber, dass das Thema auch in den neuen Medien gestreut werden wird, so dass es bei den Jugendlichen auch ankommt. „Es ist unser Fest!“, verdeutlichte Jörg Weißenborn.

Die Ehrenkompanie startete eine Initiative, in der sie die über 60 Jahre alten Mitglieder angeschrieben hat. In dem Brief bittet sie die älteren Vereinsmitglieder darum, sich der Ehrenkompanie und deren Aktivitäten anzuschließen, um so auch das Vereinsleben im Schützenverein zu stärken.

Für die Abteilungen gaben Klaus Schroer (Schießgruppe), Andreas Kalverkamp (Sportabteilung) und Bastian Lentrup (Jugendwart) ihre Berichte ab, die ein reges Vereinsleben dokumentierten. Für Kassenprüfer Jan Reckmann wurde Thomas Friedhoff zum Nachfolger gewählt.

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