VDK-Kriegsgräbersammlung
„Fürsorge für den Frieden“

Ahlen -

Am Samstag startete die Kriegsgräbersammlung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Zahlreiche Lokalpolitiker beteiligten sich.

Montag, 04.12.2017, 06:12 Uhr

Unterwegs mit den blauen Dosen: In großer Zahl nahmen Kommunalpolitiker und Soldaten des Aufklärungsbataillons 7 am Samstagvormittag an der Spendensammlung zugunsten des Volksbunds für Kriegsgräberfürsorge teil.
Unterwegs mit den blauen Dosen: In großer Zahl nahmen Kommunalpolitiker und Soldaten des Aufklärungsbataillons 7 am Samstagvormittag an der Spendensammlung zugunsten des Volksbunds für Kriegsgräberfürsorge teil. Foto: Ralf Steinhorst

Seit Jahren gestalten Vertreter aus der Kommunalpolitik den Auftakt der Haus- und Straßensammlung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK). Wie schon im vergangenen Jahr wurden sie am Samstagvormittag von Soldaten des Aufklärungsbataillons 7 der Westfalenkaserne begleitet.

An der Spitze der Spendensammler standen Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Oberstleutnant Stefan Kribus . „Wir mussten noch einige Sammeldosen aus dem Keller holen“, zeigte sich Bürgermeister Dr. Alexander Berger erfreut, dass die Anzahl der Sammler so groß war wie lange nicht. 2016 hatte die Sammlung 5800 Euro ergeben, der Bürgermeister hoffte, mit der großen Zahl der Sammler in diesem Jahr die 6000-Euro- Grenze überschreiten zu können.

Berger würdigte in seiner Begrüßung vor allem die Arbeit des Volksbunds, der eines der größten Friedensprojekte durchführt, das es gibt: „Das ist die beste Fürsorge für den Frieden.“ Damit bezog er sich auf die Jugendarbeit des VDK, der bei zahlreichen Treffen international die Jugend zusammenbringt, damit sie sich kennenlernt und somit besser versteht.

Der Standortälteste Oberstleutnant Stefan Kribus, der sich mit weiteren fünf Soldaten an der Sammlung beteiligte, nahm mit den Aufklärern das zweite Mal teil. „Wir wollen damit dazu beitragen, dass die Arbeit des Volksbunds in die Zukunft getragen wird“, würdigte auch er die Jugendarbeit. Für ihn sei wichtig, dass sich die Jugend früh mit dem Thema Krieg auseinandersetzt.

Für den Ahlener Volksbund dankte dessen Geschäftsführer Wilfried Hejnal für die Unterstützung, die in die Jugendarbeit und in den Erhalt der Kriegsgräber fließt. „Wir betreuen 434 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern – darunter auch in Afrika“, verdeutlichte er den großen Aufgabenbereich.

An insgesamt fünf Orten platzierten sich die Spendensammler mit ihren blauen Dosen. Nachdem im vergangenen Jahr aus Personalmangel die Sammlung in Dolberg ausgefallen war, konnte sie dieses Mal wieder laufen. In Vorhelm steht die Sammlung schon vor dem Abschluss.

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