Bürgerini gegen die B 58n
Sie bleiben „auf Abruf“

Ahlen -

Die Aktiven der Bürgerinitiative gegen die Bundesstraße 58n (BIC 58n) sind sehr erleichtert, dass der Masterplan, den das Landesverkehrsministerium und der Landesbetrieb Straßen NRW ausgearbeitet haben, die Verlegung der Bundesstraße 58 in den Ahlener Norden nicht umfasst.

Freitag, 19.01.2018, 17:01 Uhr

Die Bürgerinitiative gegen die Bundesstraße 58n machte unter anderem mit einer Banner- und Plakatkampagne auf sich aufmerksam, die am Hof Mehring startete.
Die Bürgerinitiative gegen die Bundesstraße 58n machte unter anderem mit einer Banner- und Plakatkampagne auf sich aufmerksam, die am Hof Mehring startete. Foto: privat

Hermann Mehring , Sprecher der Bürgerinitiative, betont: „Zwei Jahre lang haben wir uns bemüht, nachvollziehbar darzustellen, dass dieses Straßenprojekt summa summarum für Ahlen keinen Gewinn brächte. Jetzt sehen wir uns durch die Landespolitik bestätigt, die bei der Rangierung ausdrücklich auch das Entlastungspotenzial der vom Bund als vordringlich bewerteten Projekte in den Vordergrund stellte.“

Bürgermeister Dr. Alexander Berger habe den „BIClern“ aus dem Herzen gesprochen, als er sagte, dass Stadt und Land nun aufgefordert seien, nach alternativen Möglichkeiten zu suchen, um Einfluss auf den Durchgangs- und Schwerlastverkehr in Ahlen zu nehmen.

„Wir legen die Bürgerinitiative contra B 58n“ aber nicht ad acta, sondern werden die jährlichen Arbeitspläne von Straßen NRW sowie den Projektstatus der B 58n kontinuierlich im Auge behalten“, sagt Peter Sagurna. „Wir bleiben quasi auf Abruf – in einem wachsamen ,Stand-by-Zustand‘.“

In den vergangenen zwei Jahren hatte es diverse Aktionen gegeben. So machten die Umgehungsgegner mit Plakaten und Bannern auf sich aufmerksam, organisierten Infostände und Gesprächsabende oder trafen sich zum lockeren Austausch im ASG-Clubheim.

Die Sprecher der Bürgerinitiative möchten auf diesem Wege auch noch einen Dank loswerden: „Alle politischen Gesprächspartner – sei es auf Lokal-, Kreis-, Landes- oder Bundesebene – führten mit uns betont sachliche Gespräche zur Ahlener Straßenbau-Thematik“, so Mehring. „Wir erhielten auch – vor allem im Norden der Stadt – viel Rückhalt von unseren Mitbürgern. Das gab uns einen enormen Schub.“

Wir erhielten auch – vor allem im Norden der Stadt – viel Rückhalt von unseren Mitbürgern.

Hermann Mehring
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