Gedenkstein am Ulmenhof
Geschichte soll nicht vergessen werden

Ahlen -

Es ist ein ganz besonderes Quartier, die Ulmenhof-Siedlung. „Einfach erstaunlich, was hier die Anwohner und besonders auch ehemalige Anwohner für einen Bezug zur Straße haben“, wundert sich Hermann Huerkamp, Leiter des Stadtteilbüros Süd-Ost immer wieder.

Sonntag, 21.01.2018, 07:01 Uhr

Den Ulmenhof im Bewusstsein halten wollen Hermann Huerkamp, Udo Wagener, Anna Wroblewski und Luise Roth (v.l.) mit der Erneuerung des Gedenksteins, der vor knapp 31 Jahren – zum 60-jährigen Bestehen – aufgestellt worden ist.
Den Ulmenhof im Bewusstsein halten wollen Hermann Huerkamp, Udo Wagener, Anna Wroblewski und Luise Roth (v.l.) mit der Erneuerung des Gedenksteins, der vor knapp 31 Jahren – zum 60-jährigen Bestehen – aufgestellt worden ist. Foto: Peter Schniederjürgen

Der Ulmenhof, wie die Straße mit den charakteristischen Krüppelwalmdächern genannt wird, feierte im Vorjahr sein 90-jähriges Bestehen. „Bereits zum 60. Geburtstag wurde hier ein Stein zum Gedenken aufgestellt“, erklärt Udo Wagener, stellvertretender Vorsitzender des Heimatförderkreises für westfälische Tradition. Gemeinsam mit dem Stadtteilbüro hat der Förderkreis beschlossen, die arg verwitterte Schrift an dem Stein durch ein dauerhaftes Schild zu ersetzen. Diese Tafel trägt die Baudaten der Siedlung und erinnert an das leider arg verregnete Fest zum 90-Jährigen im September 2017. „Dazu ist noch eine Zusatzinformation unter dem Straßenschild geplant, die außerdem noch den Namen des Architekten trägt“, verspricht Huerkamp. Sonst, so nennt er die Befürchtungen vieler älterer Anwohner, gehen diese wichtigen Entstehungs- und Heimatinformationen in ein paar Jahren verloren.

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