Damensitzung im Hof Münsterland
Von Männern und Malle

Ahlen -

„Weil ich ein Mädchen bin“ – der Einspieler zum Auftakt der ACC-Damensitzung am Freitagabend im Hof Münsterland war zugleich auch Einlasskriterium. Ohne Männer lässt es sich nach Ansicht der Damenwelt schließlich am besten feiern. Ein paar durften dann aber doch rein, die hatten dann auf der Bühne so viel zu bieten, dass das weibliche Narrenvolk vor Begeisterung raste.

Sonntag, 21.01.2018, 22:01 Uhr

Die „Schlagermafia“ brachte den Saal zum Tosen. Nicht nur Partykracher gab es zum Gesang, schnell wurde auch das Fetenfoto des Abends gestellt.
Die „Schlagermafia“ brachte den Saal zum Tosen. Nicht nur Partykracher gab es zum Gesang, schnell wurde auch das Fetenfoto des Abends gestellt. Foto: Ralf Steinhorst

Wie eh und je hatten die Sitzungspräsidentinnen Denise Forgo und Melina Grinsch den Saal mit gewitzter Moderation im Griff, dieses Mal als knallig-grüne Blumen – Flower-Power war schließlich als Sessionsmotto angesagt. „Ich hab euch echt vermisst – um die 365 Tage waren schon hart“, umgarnte Denise Forgo sofort den rappelvollen Saal.

Zum Auftakt heizte zunächst ACC-Tanzmariechen Merle ein, mit viel Jubel und Applaus begleitet. „Männer haben zwar nichts zu sagen, tanzen können sie aber“, begrüßte Grinsch das Männerballett aus Beckum, das als Pilotenteam das Thema „I believe I can fly – Wolke sieben ist noch frei“ atemberaubend und schließlich schwitzend umsetzten. Ziel: Malle. Dort angekommen, wurde die Fliegeruniform mit buntem Strandoutfit getauscht. Dafür gab es zum Ausmarsch sogar ein „Rumskedi“.

Natürlich durfte zwischen den Auftritten nicht der Nummernboy fehlen. Dieses Mal war Alex im Dienst, um für Stimmung zu sorgen. Von Mal zu Mal mit mehr nackter Haut. Und was wäre die Damensitzung ohne ihren legendären Trinkspruch „Auf die Männer, die wir lieben, und auf die Penner, die wir kriegen“? Also zog auch der sich wie ein roter Faden durch das Programm.

Der feudale Besuch mit Stadtprinz Andy I. (Lerley) und Ronald Zent, Dirk Abend­roth sowie Martin Hennerkes schien von der Damenwelt so eingeschüchtert, dass er zunächst den Weg zur Bühne nicht fand und einen Riesenumweg durch den Saal nahm. Ihre obligatorische Aufgabe, mit vaselinegetränkten Nasen Wattebäuschchen auf deren Spitzen über die Bühne zu balancieren, erledigten sie indes mit Bravour. Und so erhielt die „Ramazotti-Gang“ einen großen Applaus und Andy I. forderte zum Abschied: „Rockt den Saal und sprengt die Bude!“ Dazu steuerten dann auch Apollo, Max und Ramirez bei, die mit ihrer Strippshow bei, die Dezibel-Skala im Saal an ihre Grenzen brachten. Das männliche Gesangsduo „Schlagermafia“ stand dem gesangstechnisch nichts nach – auch in Punkto Humor: „Ich hoffe, ihr hattet genug Zeit uns beide schönzusaufen“. Mit dem Vermerk, noch seien sie ja Single – bis 3.30 Uhr. Dann seien sie ja wieder zu Hause. Bei „Biene Maja“ und Co. wurde dann noch ausgiebig geschunkelt, gewunken und gesungen.

Damensitzung im Hof Münsterland

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  • Frauen außer Rand und Band . . . Foto: Ralf Steinhorst
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  • Frauen außer Rand und Band . . . Foto: Ralf Steinhorst
  • Frauen außer Rand und Band . . . Foto: Ralf Steinhorst

Mit dem Männerballett „Entruper Buben“ aus Altenberge gab es dann wieder etwas für die Augen. Im Polkasound ging es so begeisternd auf der Bühne zu, dass sie gleich zweimal eine Zugabe geben mussten. „Ihr wollt die echt tot sehen, oder?“, hatte selbst Blume Denise Forgo dann Erbarmen mit den schwitzenden Jungs.

Noch mal große Augen für wenig Stoff auf der Haut gab‘s für Stripper Leif, der auch so einige blanke Muskelpakete zu bieten hatte. Malle-Superstar Rick Arena entführte das Frauenvolk ein drittes Mal an den Partystrand und wurde so als Schlussakt seinem Ruf als Mann, der Arenen füllen kann, gerecht.

Männer haben zwar nichts zu sagen, tanzen können sie aber.

Melina Grinsch
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