Rosenmontagszug-Bilanz
Keine Zwischen- und keine Unfälle

Ahlen -

Keine Vorkommnisse, keine Unfälle, keine „Gäste“ in der Jugendschutzstelle – die erste Rosenmontagsbilanz der Ordnungspartner fällt positiv aus.

Montag, 12.02.2018, 19:02 Uhr

Zufrieden mit dem Verlauf des Rosenmontagszugs und mit der Effektivität der Sperren sind die Ordnungspartner.
Zufrieden mit dem Verlauf des Rosenmontagszugs und mit der Effektivität der Sperren sind die Ordnungspartner. Foto: Sabine Tegeler

Nach Bonbons, Popcorntütchen und Stofftieren wirft Jürgen Drews am frühen Abend noch etwas anderes in die Runde: Lob nämlich. Und das richtet sich an seine Mitstreiter in der Ordnungspartnerschaft: „Ohne Ihre Hilfe hätte ich das in meinem ersten Jahr nicht geschafft“, wendet sich der neue technische Leiter des Bürgerausschusses zur Förderung des Ahlener Karnevals (BAS) den Vertretern von städtischer Ordnungsabteilung, von Polizei und Rotem Kreuz. Dafür kann Drews jetzt auch auf einen erfolgreichen Rosenmontagszug blicken: „Von technischer Seite ist alles gut gelaufen.“

Von nicht-technischer übrigens auch, wie Gabriele Hoffmann , Leiterin der Ordnungsabteilung, beipflichtet: „Es hat super geklappt. Es hat Spaß gemacht“, ist sie auch zufrieden mit dem Narrenaufkommen an den Straßenrändern. Viermal sei sie mit Mitarbeiterin Silke Fischer den Zugweg entlang gegangen und eigentlich sei es überall gut voll gewesen. „So knapp 20 000“, schätzt BAS-Boss Christian Weirowski die Anzahl närrischer Rosenmontagszugbegleiter. Wobei er „ein bisschen enttäuscht“ sei, dass auf dem Rückweg die Zeppelinstraße doch sehr leer gewesen sei – ganz im Gegensatz zum Hinweg.

Uwe Alteheld, Leiter der Polizeiwache, hat aber auch festgestellt, dass viele schaulustige Jecken die durch die veränderte Zugstrecke entstandenen kurzen Wege nutzten und beispielsweise von der Zeppelinstraße in die Fußgängerzone wechselten, um dort noch mal Helau zu rufen.

Sonstige Auffälligkeiten hat der Polizeihauptkommissar allerdings nicht zu vermelden: keine Straftaten, keine Unfälle. Die zwölf Lkw-Sperren hätten sich bewährt: „Da war kein Durchkommen und die Innenstadt dadurch verkehrsfrei.“ Besonders schön für Kinder, die gefahrlos auf den Straßen laufen konnten. Apropos Kinder: Zwei seien verloren gegangen, aber schon wieder aufgetaucht, bevor die Polizei überhaupt tätig werden konnte.

Auch die Helfer des DRK hatten eine ruhige Zug-Zeit: Drei kleine Wundversorgungen und einen alkoholbedingten Transport ins Krankenhaus, hat DRK-Leiter Raphael Müller auf seiner Bilanzliste stehen.

Keinen einzigen „Gast“ musste die Jugendschutzstelle aufnehmen, berichtet Gabriele Hoffmann noch: Bei den jugendlichen Zuschauern habe es keine Auffälligkeiten gegeben.

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