Stadtbildmacher
Dicker Stein verdient Aufmerksamkeit

Ahlen -

Die Stadtbildmacher haben weiter die historischen Bauwerke im Blick. Besonders den Dicken Stein und die Mühle Münstermann.

Donnerstag, 01.03.2018, 12:03 Uhr

Der neue Vorstand ist der alte, die Stadtbildmacher setzen auf Kontinuität. Silke Büscher-Wagner (l.) bedankte sich mit Blumen bei Kassiererin Christa Quante-Ottemeier, Reinhold Leuthardt und Rita Röller.
Der neue Vorstand ist der alte, die Stadtbildmacher setzen auf Kontinuität. Silke Büscher-Wagner (l.) bedankte sich mit Blumen bei Kassiererin Christa Quante-Ottemeier, Reinhold Leuthardt und Rita Röller. Foto: Peter Schniederjürgen

Das Gefühl für den Denkmalschutz in die nächste Generation tragen, das ist eine der Ideen, die die Stadtbildmacher zur Mitgliederversammlung am Mittwochabend bei Geisthövel vorstellten. Dazu wollen sie Kontakt mit weiterführenden Schulen aufnehmen, um das Bewusstsein für die Schönheit und Bedeutung alter Bauwerke zu wecken.

Auch stand an diesem Abend die Vorstandswahl an. Das Gremium wurde „en bloc“ im Amt bestätigt. Mit einer Ausnahme: Schriftführerin Barbara Harsch trat nicht mehr an. Ihre Position übernimmt Rita Röller.

„Der Dicke Stein an der Dolberger Straße steht irgendwie im Abseits und so unverdient im Hintergrund“, bedauerte die frisch im Amt bestätigte Vorsitzende Silke Büscher-Wagner . Sie bat die Mitglieder, sich Gedanken zu machen, wie der Koloss mehr in den Blick gerückt werden könne.

Ebenso wurde die Säuberung des Spruchsteins an der Einmündung der Olfe in die Werse besprochen. Hier liege der Stein ebenfalls schwer lesbar im Schatten des Vergessens. Und: „Wir werden uns weiterhin um die vier alten Grabstellen kümmern, die wir zum Tag des Denkmals überarbeitet haben“, kündigte Büscher-Wagner an.

Dazu nehme der Verein weiter den Erhalt der typischen Fachwerkhäuser in den Blick. „Wir freuen uns besonders, dass es mit der Königstraße 16 weitergeht“, so die Vorsitzende und schwenkte weiter zur Mühle Münstermann: „Das Ensemble ist nicht geschützt, es ist allerdings als erhaltenswert eingestuft.“ Silke Büscher-Wagner regte an, über eine das Gebäude unterstreichende Lichtinstallation nachzudenken. Weiter wird der Verein die Nachinventarisierung von erhaltenswerten und historischen Gebäuden zusammen mit der Unteren Denkmalbehörde forcieren. Auch die Pflege des Wegkreuzes an der Weststraße hat sich der Verein auf die Fahne geschrieben.

Die Vorsitzende bat noch um Vorschläge zum Denkmaltag im September.

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