„Ahlen putz(t) munter“
Nagerschädel und Rasenmäher

Ahlen -

Weniger Verpackungsmüll in der Langst, dafür zahllose Hundekottüten an der Hammer Straße – bei „Ahlen putz(t) munter“ machten die Sammlergruppen ganz unterschiedliche Müllerfahrungen.

Sonntag, 11.03.2018, 16:03 Uhr

Die Nachbarschaft Fritz-Lürmann-Straße sammelte an der Hammer Straße. Jale fand dabei sogar einen Nagerschädel.
Die Nachbarschaft Fritz-Lürmann-Straße sammelte an der Hammer Straße. Jale fand dabei sogar einen Nagerschädel. Foto: Peter Schniederjürgen

Für die kleine Jale war die Aktion „Ahlen putz(t) munter“ am Samstag sehr aufregend. Schließlich hatte sie einen ganz spannenden Fund gemacht – einen Schädel nämlich. Überbleibsel eines Hasen oder anderen größeren Nagers. Der Schädel wurde direkt sorgsam im Einmachglas aufbewahrt.

Die weitere Ausbeute, die die Nachbarschaft an der Fritz-Lürmann-Straße aus dem Gebüsch an der Hammer Straße holte, war weniger auf-, als vielmehr erregend: „Es ist ja toll, dass die Menschen die Hinterlassenschaft ihrer Hunde in die Beutel packen“, fand Barbara Pawlowski , „nur sollten die dann auch in die Mülltonnen und nicht ins Gebüsch fliegen.“ Zahllose Tüten hatten die eifrigen Sammler gefunden. Dazu kam noch der leider schon übliche Sperrmüll wie Regalbretter und zerschlagenes Möbelholz sowie anderer Zivilisationsmüll. Lob gab es dagegen für das Müllkonzept an der Langst. Hier machte der Schiffsmodellclub Ahlen mit gut einem Dutzend Mitglieder das Gebiet um das „Heimatrevier“ sauber. „Wir haben insgesamt weniger gefunden als in den Vorjahren“, freute sich Clubchef Oliver Neuperger .

„Ahlen putz(t) munter

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  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Peter Schniederjürgen
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Peter Schniederjürgen
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Peter Schniederjürgen
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Peter Schniederjürgen
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Peter Schniederjürgen
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Peter Schniederjürgen
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Ralf Steinhorst
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Ralf Steinhorst
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Ralf Steinhorst
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Ralf Steinhorst
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Ralf Steinhorst
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Ralf Steinhorst
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Ralf Steinhorst
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Ralf Steinhorst
  • In Ahlen, Tönnishäuschen und Vorhelm packten die Bürger am Samstag an und machten sauber. Foto: Ralf Steinhorst

Entlang der Straße sah das allerdings anders aus. Hier kam ein komplettes „Frühstück“ zusammen: volle Milchtüten und vergammelte Toastbrote nämlich. Selbst gebrauchte Windeln fanden sich im Graben und im Wald nahe der Straße. Gut, dass es für solche Fälle Greifzange und Handschule gab. Allerdings sorgten die Hinterlassenschaften der Wildgänse auf den Wiesen und im Wasser in der Langst für gerümpfte Nasen bei den Modellschiffbauern: „Das ist unglaublich, die Wiesen sind total voll und im Wasser ist alles voller Schwebstoffe“, berichtete Neuperger beim anschließenden Mittagessen in der Feuerwehrhauptwache. Ansonsten habe die Truppe nur noch einen alten Rasenmäher als „besonderes Stück“ gefunden. Aber eben deutlich weniger Verpackungsmüll.

Eine Erfahrung, die von den Kleingärtnern an der Brückenaue nicht unbedingt geteilt wurde. Schon kurz nach dem Start hatten sie eine ansehnliche Zahl von roten Müllsäcken mit Verpackungen, Plastiktüten, Flaschen und weiteren Dingen gefunden.

Zeit zum Austausch über die Sammelerlebnisse war am Mittag in der Feuerwehrhauptwache. Hier stärkten sich die rund 400 Helfer von 35 angemeldeten Gruppen mit deftiger Erbsensuppe. Die schmeckte der einjährigen Tilda, die mit Mama Jana Eckhoff dabei war. Und auch Ronja, anderthalb, genoss mit Mutter Ramona Nowicki den Eintopf, den Dr. Alexander Berger ausgegeben hatte. „Vielen Dank für Ihr Engagement und die Zeit, die Sie ihrer Stadt so großzügig geben“, freute sich der Bürgermeister über die vielen helfenden Hände.

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