Awo-Ortsverein Ahlen
Neue Mitglieder gesucht

Ahlen -

Alois Steinkamp bleibt Vorsitzender der Awo-Ortsvereins. Aber nur noch für diese Amtszeit, kündigte er in der Jahreshauptversammlung an.

Sonntag, 08.04.2018, 18:04 Uhr

ur leichte Veränderungen gab es bei den Vorstandswahlen. Die abwesenden Beisitzer hatte zuvor ihr Einverständnis schriftlich erklärt. Die Amtszeit dauert drei Jahre. Für Alois Steinkamp (vorne, r.) soll es die letzte Amtsperiode sein.
ur leichte Veränderungen gab es bei den Vorstandswahlen. Die abwesenden Beisitzer hatte zuvor ihr Einverständnis schriftlich erklärt. Die Amtszeit dauert drei Jahre. Für Alois Steinkamp (vorne, r.) soll es die letzte Amtsperiode sein. Foto: Reinhard Baldauf

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Ahlen muss sich einen neuen Vorsitzenden und Kassierer suchen. Nicht sofort, aber doch in absehbarer Zeit. Denn bei der Jahreshauptversammlung am Samstagmorgen im Foyer der Stadthalle erklärten der Vorsitzende Alois Steinkamp und Kassierer Wolfgang Schulz , dass sie in drei Jahren nicht mehr kandidieren werden – nachdem sie zuvor einstimmig wiedergewählt worden waren. Überhaupt verliefen alle Wahlen ohne Gegenstimme und Enthaltung.

In seinem Geschäftsbericht ging Alois Steinkamp auf die vielfältigen Aktivitäten im Begegnungszentrum in der Freiheit ein, das auch von Gruppen außerhalb der Awo genutzt wird. Steinkamp: „In der Begegnungsstätte ist richtig Leben.“

Bei den Tagesfahrten und Reisen verzeichne man leider „gewaltige Rückgänge“, einige seien aber auch „völlig überlaufen“. Für das kommende Jahr kündigte der Vorsitzende Reisen nach Berlin und zum Weihnachtsmarkt in Dresden an. Auch solle es eine Fahrt in eine der Partnerstädte geben, wobei er Penzberg bevorzuge. Die Kritik, dass auch Nichtmitglieder an den Fahrten teilnehmen können, wies er aus finanziellen Gründen zurück. Sonst würden die Reisen zu teuer, die dazu noch beste Werbung für die Awo seien und schon zahlreiche neue Mitglieder dadurch gewonnen worden seien.

Zum geplanten Neubau der Begegnungsstätte mit bezahlbaren Sozialwohnungen gebe es noch nichts Neues, so Steinkamp, der dann ausführlich auf die Weihnachtskonzerte in der Paul-Gerhardt-Kirche einging. Man sei an die absolute Kapazitätsgrenze gestoßen. Daher werde es dieses Jahr am Samstag, 8. Dezember, 18 Uhr, und am Sonntag, 9. Dezember, 15 Uhr, identische Konzerte geben. Alois Steinkamp dankte dem Förderverein der Kirche für die große Unterstützung sowie allen Helferinnen und Helfern.

Aus dem Kassenbericht von Wolfgang Schulz ging hervor, dass die Awo Ahlen nur noch 301 Mitglieder hat, 192 Frauen und 109 Männer. Das Fazit von Schulz: „Wir gehen ganz schrecklich bergab.“ Auch er sah die Fahrten als Möglichkeit, neue Mitglieder zu gewinnen. Finan­ziell sei die Awo Ahlen aber trotzdem noch gesund.

Der Geschäftsführer des Awo-Unterbezirks Hamm-Warendorf, Ralf Topp, der Ende des Jahres nach eigenen Worten in den Ruhestand geht, informierte über eine geplante Fusion mit dem Kreisverband Unna zum 1. Januar 2019. Voraussetzung sei allerdings, dass die bestehenden über 700 Arbeitsverhältnisse erhalten bleiben, wie auch die Geschäftsstelle. „Wir sind auch Lobbyist für die sozialen Probleme in der Gesellschaft“, zeigte der Geschäftsführer zur allgemeinen Bedeutung der Awo auf.

Die anwesenden 78 stimmberechtigten Mitglieder waren dann zur Wahl aufgerufen. Der Vorsitzende Alois Steinkamp, seine Stellvertreterin Manuela Esper und Kassierer Wolfgang Schulz wurden wiedergewählt. Weiter gehören Elisabeth Dorn (Schriftführerin), Monika Tussing (stellvertretende Schriftführerin) und Kai-Urban Röge (stellvertretender Kassierer) dem Vorstand an. Beisitzer wurden Michael Berning, Marlies Blanke, Edeltraut Dettmer, Günter Harms, Samin Kemerli, Burkhard Knepper, Brigitte Malek, Bernd Meiwes sowie Christiane Topp und Norbert Schwemmer.

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