„Lehmofen“ neu dabei
„Gourmet-Markt“ wächst

Ahlen -

Anatolische Spezialitäten wie Sigara Böregi, Dolma oder Manti stehen in diesem Jahr erstmals auf der Speisekarte beim „Ahlener Gourmet-Markt“. Das alteingesessene türkische Restaurant „Lehmofen“ von der Warendorfer Straße stößt zum Kreis der Beschicker dazu und „bespielt“ gleich auf Anhieb ein Doppel-Zelt.

Freitag, 13.04.2018, 07:04 Uhr

Salih Celik (r.) und das ganze „Lehmofen“-Team – hier beim 25-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr – freuen sich darauf, erstmals am „Gourmet-Markt“ teilzunehmen.
Salih Celik (r.) und das ganze „Lehmofen“-Team – hier beim 25-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr – freuen sich darauf, erstmals am „Gourmet-Markt“ teilzunehmen. Foto: Ralf Steinhorst

Das Speisenangebot beim diesjährigen „Ahlener Gourmet-Markt“ vom 18. bis 20. Mai wird so vielfältig, so international sein wie noch nie. Erstmals will das Restaurant „Lehmofen“ von der Warendorfer Straße die Gäste des Schlemmerfestivals am Werseufer mit anatolischen Spezialitäten verwöhnen. Damit steigt die Zahl der beteiligten Gastronomiebetriebe wieder auf sieben. Den harten Kern bilden seit vielen Jahren das Stadthallen-Restaurant, der Gasthof „Zur Post“ in Dolberg, das Weinhaus Schulz und die Bäckerei Zimmermeier. Zum zweiten Mal dabei sind der Partyservice Struckholt aus Tönnishäuschen und „Vedder Premiumevent“ aus Ennigerloh.

„Wir haben den Lehmofen sehr gerne mit an Bord genommen“, freut sich Stadthallen-Geschäftsführer An­dre­as Bockholt über den Neuzugang. Wie es dazu kam? „Schuld“ ist ein Bericht in der „AZ“. „Wir würden gerne ab dem nächsten Jahr mitmachen “, hatte Salih Celik – damals noch als Besucher – beim letzten „Gourmet-Markt“ einem Reporter in den Block diktiert. Als Bockholt das am nächsten Tag in der Zeitung las, nahm er gleich Kontakt zum Inhaber des türkischen Traditionslokals auf und ihn beim Wort. Davon, dass nun zum ersten Mal in der Geschichte des „Gourmet-Markts“ – vor der aktuellen Ausgabe steht die Nummer 17 – ein „ausländisches“ Restaurant mitmacht, mag der Stadthallen-Chef gar nicht sprechen. „Salih“, sagt er über den Kollegen, „ist Ur-Ahlener, nicht gebürtig, aber vom Herzen.“

Ein erster Blick in die Speisekarte, die Bockholt vom „Lehmofen“ schon für den Grafiker übermittelt bekommen hat: einen großen gemischten Vorspeisenteller (Meze) wird es geben, Sigara Böregi (Blätterteigröllchen mit Schafskäsekräuterfüllung) oder Lammfleisch mit grünen Bohnen und Bulgur-Reis. Eine echte kulinarische Alternative zu den regionalen Gerichten wie Spargel, Hirschkalbsbraten oder Schweinemedaillons, die natürlich auch wie immer frisch vor Ort in Topf und Pfanne zubereitet werden.

Den Feinschmeckern von nah und fern werden wieder insgesamt 954 Sitzplätze zur Verfügung stehen, einige davon überdacht in zwei neuen sechseckigen Pagodenzelten, die nach allen Seiten geöffnet werden können. Wenn das Wetter zu Pfingsten so sein sollte, wie An­dreas Bockholt es bestellt hat . . .

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