Protest gegen AfD-Veranstaltung mit Björn Höcke
„Schlag ins Gesicht“ der NS-Opfer

Ahlen -

Rund 400 Menschen demonstrierten unter dem Motto „Ahlen bleibt bunt“ am Freitagnachmittag auf dem Rathausvorplatz gegen eine Veranstaltung der AfD mit 550 Teilnehmern in der Stadthalle. Der Hauptredner Björn Höcke verspätete sich allerdings so sehr, dass er von dem Protest gegen ihn nichts mehr mitbekam.

Freitag, 13.04.2018, 21:04 Uhr

Auf rund 400 schätzte die Polizei die Zahl der Teilnehmer an der Protestkundgebung auf dem Rathausvorplatz. Hinter einer Reihe von Absperrgittern strebten unterdessen die Besucher der AfD-Veranstaltung dem Eingang der Stadthalle zu.
Auf rund 400 schätzte die Polizei die Zahl der Teilnehmer an der Protestkundgebung auf dem Rathausvorplatz. Hinter einer Reihe von Absperrgittern strebten unterdessen die Besucher der AfD-Veranstaltung dem Eingang der Stadthalle zu. Foto: Peter Harke

Ein breiter Protest aus der Bürgerschaft der Stadt Ahlen, von Parteien und Gewerkschaften sowie aus umliegenden Städten bis nach Münster ist der AfD am Freitag entgegengeschlagen. Auf dem Rathausvorplatz versammelten sich nach Schätzung der Polizei in der Spitze bis zu 400 Demon­stranten, die gegen die Veranstaltung der rechtspopulistischen Partei in der Stadthalle und insbesondere die Anwesenheit ihres thüringischen Landessprechers Björn Höcke protestierten. Stark vertreten waren auch Mitglieder der Ditib-Gemeinde. Repräsentanten der katholischen und evangelischen Kirche warben an einem Stand für die Teilnahme an der ökumenischen Aktion „Ahlen tischt auf“ am 21. April.

Protest gegen AfD-Veranstaltung in Ahlen

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  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
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  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
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  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
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  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
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  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke
  • „Ahlen bleibt bunt“ war das Motto der Kundgebung auf dem Rathausvorplatz mit etwa 400 Teilnehmern. Foto: Peter Harke

Elf Redner der verschiedenen Gruppierungen, die den Aufruf „Ahlen bleibt bunt“ unterschrieben oder sich ihm angeschlossen hatten, machten deutlich, dass die AfD in Ahlen nicht willkommen ist. Als Erster wandte sich Bernhard Daldrup gegen die AfD, der er vorwarf, nur Angst zu verbreiten. „Angst ist ein schlechter Ratgeber und schürt den Hass“, sagte der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete. Daldrup zitierte den Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, Franz Tischner, der in seinem aktuellen Facebook-Eintrag schrieb, die Anwesenheit eines Höckes, der das Holocaust-Mahnmal in Berlin als „Denkmal der Schande“ bezeichnet hat, sei ein Schlag ins Gesicht einer Marga Spiegel, die sich mit ihrer Familie vor den Nazis versteckt habe, und eines Imo Moszkowicz, der Auschwitz überlebt habe.

Angst ist ein schlechter Ratgeber und schürt den Hass.

Bernhard Daldrup

Ähnlich äußerte sich die Kreisgeschäftsführerin der Partei Bündnis 90 / Die Grünen. Jessica Wessels, die an das schwere Erbe zweier Weltkriege erinnerte. Umso wichtiger sei es, den schwer erkämpften Frieden zu erhalten. Wessels betonte, wie wichtig es sei, gegen die AfD immer wieder Flagge zu zeigen.

Die Bundestagsabgeordnete der Linken, Kathrin Vogler, bezeichnete Höcke als „Demagogen reinsten Wassers“. Scharfe Kritik übte sie an Politikern wie Gesundheitsminister Jens Spahn, der sich mit Vorliebe an Themen wie Islam oder Hartz-IV-Empfängern abarbeite statt sich um die „himmelschreiende Pflegekatastrophe“ zu kümmern.

AfD-Veranstaltung Stadthalle Ahlen

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  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
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  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
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  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
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  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann
  • Die Veranstaltung des AfD-Bezirks Münster in der Stadthalle Ahlen Foto: Ulrich Gösmann

Mit einer Satire zu Höcke meldete sich Hanife Güneri für den Inte­grationsrat zu Wort. Und Innosozial-Geschäftsführer Dietmar Zöller räumte ein, beim Thema Flüchtlinge in mancher Beziehung auch blauäugig gewesen zu sein und die Sorgen und Ängste der Menschen nicht ernst genug genommen zu haben. Der Singer-Songwriter Björn Alberternst aus Ennigerloh unterhielt zwischendurch die Demonstranten mit seinen Songs.

Höcke selbst traf erst nach Ende der Protestkundgebung, die Reiner Jenkel um 18.35 Uhr offiziell für aufgelöst erklärte, auf der Rückseite der Stadthalle ein.

Bilanz der Polizei: „Friedlich“

Kurz nach halb sieben löste sich die Gegendemo auf dem Rathausvorplatz auf, um viertel vor neun war in der Stadthalle Schluss. Für die Polizei der Zeitpunkt für eine erste Bilanz und die lautete, dass beide Veranstaltungen „friedlich“ verlaufen seien. Susanne Dirkorte, Pressesprecherin der Kreispo­lizeibehörde Warendorf, deren Beamte durch einen Zug der Bereitschaftspolizei Bielefeld verstärkt wurden, berichtete von einzelnen „verbalen Scharmützeln“ an den Absperrgittern und ei­nem missglückten Farbflaschenwurf aus der Gruppe der Antifa. Ein Besucher der AfD-Veranstaltung habe lediglich ein paar Spritzer abbekommen, erstatte jedoch keine Anzeige. Gegen zwei Per­ so­nen, die Betäubungsmittel bzw. Vermummungsge­gen­stände bei sich führten, seien Platzverweise ausgesprochen und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden. -ph-

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