Feierliches Gelöbnis in der „Westfalen-Kaserne“
Tradition darf immer Ansporn ein

Ahlen -

Mit dem klingenden Spiel des Luftwaffenmusikkorps zogen am Donnerstagnachmittag 232 junge Soldaten auf den von rund 1000 Zuschauer umsäumten Appellplatz in der „Westfalen-Kaserne“ ein. Das Feierliche Gelöbnis verband gleich mehrere Verbände zu einem schnittigen Gesamtbild.

Freitag, 04.05.2018, 15:05 Uhr

Unter den 232 jungen Soldaten, die am Donnerstagnachmittag in der „Westfalen-Kaserne“ ihr Gelöbnis oder ihren Diensteid ablegten, befanden sich auch 52 Rekruten des Aufklärungsbataillons 7. Die Rede dazu sprach der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker.
Unter den 232 jungen Soldaten, die am Donnerstagnachmittag in der „Westfalen-Kaserne“ ihr Gelöbnis oder ihren Diensteid ablegten, befanden sich auch 52 Rekruten des Aufklärungsbataillons 7. Die Rede dazu sprach der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker.

52 Rekruten des Ahlener Aufklärungsbataillons 7, 88 Rekruten des Schwarzenborner Jägerbataillons 1, 67 Rekruten des Augustdorfer Panzergrenadierbataillons 212 und 25 junge Soldaten des ABC-Abwehrbataillons 7 aus Höxter erlebten damit den ersten Höhepunkt ihrer militärischen Laufbahn. Sie legten feierlich ihr Gelöbnis oder ihren Diensteid ab.

Als Gastgeber begrüßte Oberstleutnant Stefan Kribus , Kommandeur des Ahlener Aufklärungsbataillons, die zahlreichen Gäste und Ehrengäste. Gemeinsam mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker schritt die Führungsspitze zu den Klängen des Preußischen Präsentiermarsches die Front der angetretenen Soldaten ab.

Zunächst ergriff der Oberstleutnant das Wort am Rednerpult. Er betonte die Bedeutung des freien Geistes. „Ihr Gelöbnis oder Eid verpflichtet Sie zu selbstständigem Denken auf der Basis gesunder Normen“, sagte der Kommandeur. Er bezog sich auf die ehemaligen Grundherren des heutigen Kasernengeländes – die Gebrüder Philipp und Georg von Boeselager. Diese Widerständler wurden im Zuge des Attentats vom 17. Juni durch Adolf Hitlers Schergen umgebracht. Für den Kommandeur sei dieser Umstand „das Vermächtnis der Brüder und ein klares Bekenntnis“, die er so in Worte fasste: „Diese Tradition darf immer ein Ansporn sein.“ Gerade von den Aufklärern erwarte Kribus den „wachen Geist, um Recht von Unrecht zu unterscheiden“, sagte er und bezog Position gegen Übergriffe in der Bundeswehr und verwahrte sich gegen sogenannte „Haltungsprobleme und Führungsschwächen“.

Feierliches Gelöbnis in der „Westfalen-Kaserne“

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  • Feierliches Gelöbnis in der „Westfalen-Kaserne“. Foto: Peter Schniederjürgen
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  • Feierliches Gelöbnis in der „Westfalen-Kaserne“. Foto: Peter Schniederjürgen
  • Feierliches Gelöbnis in der „Westfalen-Kaserne“. Foto: Peter Schniederjürgen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker betonte in seiner Rede die hohe Akzeptanz der Bundeswehr in dieser Region. „Für Ihr Versprechen, dieses Land und seine Grundwerte zu verteidigen, gebührt Ihnen unser aller Dank“, betonte der Politiker. Dabei erinnerte er an das gewaltige Aufgabenspektrum und die zahlreichen Einsätze in aller Welt. Er hob die Bedeutung solcher Gelöbnisse hervor, um das unverbrüchliche Band zwischen Soldaten und Bevölkerung zu festigen.

Dann traten die Fahnenabordnungen vor. Die Soldaten berührten die Truppenfahnen und sprachen die Gelöbnisformel. Schließlich gratulierten die Kommandeure und der Gast aus Berlin den Soldaten. Mit der Nationalhymne und dem Ausmarsch endete die Feier.

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