Ärger auf dem Abenteuerspielplatz
Vandalismus beschert viel Arbeit

Vorhelm -

Brandrückstände, Scherben und Schmierereien: Was offenbar angetrunkene Jugendliche am Wochenende auf dem Vorhelmer Abenteuerspielplatz angerichtet haben, beschäftigte die Umweltbetriebe am Montag über Stunden.

Montag, 14.05.2018, 17:05 Uhr

Mitarbeiter der Ahlener Umweltbetriebe waren am Montag über Stunden damit beschäftigt, den Abenteuerspielplatz wieder ansehnlich zu machen.
Mitarbeiter der Ahlener Umweltbetriebe waren am Montag über Stunden damit beschäftigt, den Abenteuerspielplatz wieder ansehnlich zu machen. Foto: Christian Wolff

Ein nächtliches Trinkgelage, das in Vandalismus mündete, hat den Ahlener Umweltbetrieben reichlich Arbeit beschert. Mehr als einen halben Tag benötigten sie, zumindest die gröbsten Spuren auf dem Abenteuerspielplatz zu beseitigen.

Unbekannte hatten auf einem Kletterturm der Anlage hinter der St.-Pankratius-Kirche versucht, ein Lagerfeuer anzuzünden. Daneben hinterließen sie etliche leere Flaschen hochprozentiger Spirituosen, die zum größten Teil in Form von Scherben zurückblieben. Die Rutsche sowie sämtliche Wände und sogar das Dach des Holzspielgeräts beschmierten sie mit Farbe.

Unleserliche Schriftzüge, dazwischen ein Hakenkreuz, brachten Eltern am Wochenende zur Verzweiflung. Per Kurzmitteilungen und über das soziale Netzwerk „Facebook“ warnten sie sich untereinander, den Abenteuerspielplatz zu benutzen.

So beschmiert hinterließen die Unbekannten die Rutsche.

So beschmiert hinterließen die Unbekannten die Rutsche. Foto: Christian Wolff

Die Stadtverwaltung reagierte schnell. Bereits am Montagmorgen um 7.30 Uhr begannen zwei Mitarbeiter damit, den Schaden so gut es geht zu beheben. Auch für sie ist die Sachbeschädigung kaum nachvollziehbar, zumal zahlreiche Anwohner im Vorjahr gemeinsam mit dem Ortsausschuss auch auf politischer Ebene dafür gekämpft haben, dass der Spielplatz nach jahrelangen Rückbauten wieder mehr gepflegt und aufgewertet wird. Zuletzt wurde eine neue Seilbahn installiert.

Für die Umweltbetriebe übrigens nicht der einzige Einsatz dieser Art: Nach Vorhelm ging‘s für sie weiter in den Stadtwald Langst.

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