„Aktifia“ auf dem Vorhelmer Dorfplatz
Boule-Bahn mit Baguette

Vorhelm -

Mit der Umgestaltung des Vorhelmer Dorfplatzes wurde auch eine nagelneue Boule-Bahn angelegt. Um diese bekannter zu machen und das Spiel auszuprobieren, lud die Frauengruppe „Aktifia“ am Dienstagabend ein.

Mittwoch, 16.05.2018, 20:05 Uhr

Das Wetter passte gut bei dem Treffen der „Aktifia“-Frauenrunde an der Boule-Bahn auf dem Dorfplatz in Vorhelm. Dort ließen sie sich von Axel Roning (hinten rechts) in das Spiel einweisen.
Das Wetter passte gut bei dem Treffen der „Aktifia“-Frauenrunde an der Boule-Bahn auf dem Dorfplatz in Vorhelm. Dort ließen sie sich von Axel Roning (hinten rechts) in das Spiel einweisen. Foto: Ralf Steinhorst

Alle zwei Monate trifft sich die Frauengruppe „Aktifia“ aus der Nicolaikirche, um etwas gemeinsam zu unternehmen. Bei der Planung zum Treffen am Dienstagabend stellten sie allerdings fest, dass wohl noch nicht allen Vorhelmern bekannt ist, dass es auf dem neugestalteten Dorfplatz eine Boule-Bahn gibt.

Das wollten die Frauen durch ihren Schnupperkurs mit Axel Roning und seiner Frau Anne ändern. Radtouren, Kinobesuche oder andere Aktivitäten gab es bereits. Dieses Mal war bei der „Aktifa“-Frauenrunde einfach mal Boule dran. Zumal die Frauen bei der Vorbereitung überrascht waren, dass es in Vorhelm bereits seit einem Jahr eben diese Boule-Bahn gibt.

„Die Idee war, das auch anderen mal publik zu machen, damit die Bahn mehr genutzt wird“, fand Petra Hanskötter, die zusammen mit Ingrid Karos-Kerl die Frauenrunde leitet. Um dafür auch eine fachliche Anleitung zu bekommen, luden sie Anne und Axel Roning ein. Beide sind passionierte Bouele-Spieler; Axel Roning spielt sogar im Pétanque-Club Ahlen „La differènce“ in der Regionalliga. Damit auch das Flair gut passte, gaben die Damen dem Abend mit einem kleinem Buffet aus Rotwein, Weintrauben, Baguette und Käse einen südfranzösischen Anstrich.

In Deutschland wird „Boule“ – wie auch „Boccia“ – umgangssprachlich mehr als Sammelbezeichnung für alle Kugelsportarten verwendet. Dazu gehören neben dem „Boule Lyonnaise“ das daraus abgeleitete „Jeu Provençal“, „Pétanque“ und das britische „Bowls“.

Die Idee war, das auch anderen mal publik zu machen, damit die Bahn mehr genutzt wird.

Petra Hanskötter
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