Lockere Gesprächsplattform
Stammtisch für Flüchtlingsbetreuer

Ahlen -

Flüchtlinsgbetreuer sollen an einem lockeren Stammtisch die Möglichkeit zum Austausch finden. Nächster Treff: 29. Mai, Bürgerzentrum.

Sonntag, 20.05.2018, 17:05 Uhr

Klaus Dümmer, Yougha Holtermann-Schücking und Heinz Reinhard möchten den Stammtisch für Flüchtlingsbetreuer erweitern. Der nächste findet am 29. Mai im Bürgerzentrum Schuhfabrik statt.
Klaus Dümmer, Yougha Holtermann-Schücking und Heinz Reinhard möchten den Stammtisch für Flüchtlingsbetreuer erweitern. Der nächste findet am 29. Mai im Bürgerzentrum Schuhfabrik statt. Foto: Ralf Steinhorst

Da steckt Potenzial drin, erkannten die Teilnehmer beim ersten Treffen des Stammtischs für Flüchtlingsbetreuer schnell. Deshalb machten sie diesen nun auch öffentlich, um weiteren Flüchtlingsbetreuern oder denen, die sich dafür interessieren, eine lockere Gesprächsplattform anzubieten.

Die Idee zum Stammtisch für Flüchtlingsbetreuer hatte Norbert Meyer und sprach darauf einige Mitstreiter an. Beim ersten Treffen Ende März kamen so schon sieben Interessierte zusammen, die schnell entdeckten, dass die dauerhafte Einrichtung Sinn macht. „Wir stellten fest, dass ein offenes Treffen fehlt – so haben wir ihn einfach Stammtisch genannt“, erklärte Mitinitiator Heinz Reinhard , der den Gesprächskreis zusammen mit Klaus Dümmer und Yougha Holtermann-Schücking vorstellte.

Alle zwei Monte soll dieser nun stattfinden, an jedem letzten Dienstag in den ungeraden Monaten um 19 Uhr im Raum 4 in der ersten Etage im Bürgerzentrum Schuhfabrik. Ganz bewusst hat sich der Kreis entschieden, sich nicht in der Kneipe im Erdgeschoss zu treffen, wo der Geräuschpegel für Gespräche dann doch etwas zu laut ist. Außerdem hat ein Raum den Vorteil, dass man besser unter sich sein und so auch tiefergehende Gespräche führen könne.

Zwanglos Erfahrungen austauschen

Zu dem Stammtisch sind nicht nur Paten, Begleiter und Kümmerer von Flüchtlingen eingeladen, sondern auch Interessierte, die sich überlegen, ob sie zukünftig Flüchtlinge begleiten wollen, in welcher Form auch immer. Denn nicht immer muss es gleich eine Patenschaft sein.

Der Stammtisch soll vor allem dazu dienen, zwanglos Gedanken, Erfahrungen und Ideen in der Flüchtlingsbetreuung auszutauschen, wovon diejenigen profitieren können, die sich für Flüchtlingsbetreuung interessieren. Dass es da großen Bedarf gibt, zeigte gleich das erste Treffen. „Da sprudelte es nur so aus den Paten heraus“, erinnerte sich Klaus Dümmer. Es wurden viele positive, aber auch negative Erfahrungen miteinander besprochen. „Das ist für Neue eine gute Gelegenheit, mit Routinierten zusammenzukommen“, begriff Yougha Holtermann-Schücking den Stammtisch als gute Chance.

„Nun ist es an der Zeit, den Kreis zu erweitern“, will Heinz Reinhard mit seinen Mitstreitern den lockeren Stammtisch als niederschwelliges Angebot weiter voranbringen, der sich bewusst von formalen Gesprächsrunden abheben will. Das nächste Treffen ist am 29. Mai, die folgenden am 31. Juli, 25. September und am 27. November.

Wir stellten fest, dass ein offenes Treffen fehlt – so haben wir ihn einfach Stammtisch genannt.

Heinz Reinhard
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