„Cinema Ahlen“ zeigt Alternativen
Sommer-Film-Festival für WM-Muffel

Ahlen -

Parallel zur Fußball-WM in Russland startet im „Cinema Ahlen“ ein Sommer-Filmfestival. „Wir zeigen ab 18. Juni 20 starke Filme“ kündigt Kinobetreiber Martin Temme an. Das Festival endet eine Woche vor dem WM-Endspiel.

Mittwoch, 23.05.2018, 18:00 Uhr

Martin Temme und Matthias Bußman (r.) präsentieren gemeinsam das Sommer-Filmfestival-Programm im „Cinema Ahlen“.
Martin Temme und Matthias Bußman (r.) präsentieren gemeinsam das Sommer-Filmfestival-Programm im „Cinema Ahlen“. Foto: Dierk Hartleb

Pokalfinale in Berlin und Köln am Samstag, Pokalfinal-Marathon der Amateure am Pfingstmontag und die letzten Spiele in den Oberligen – der Ball hat sich erst einmal ausgerollt. Aber nur für knapp vier Wochen, denn dann beginnt in Russland die Fußball-WM.

Damit die folgenden vier Wochen bis zum Endspiel am 15. Juli für Fußball-Muffel nicht ganz so öde werden, schafft Cinema-Betreiber Martin Temme im Kino Platz auf der Leinwand für den Arthouse-Film, das allerdings mit leichter Verspätung ab 18. Juni. „Wir wollen Filmkennern wieder eine Alternative zur WM bieten“, klärt Martin Temme, selbst Fußballkenner und -trainer, auf. Unter der bekannten Überschrift „Sommer-Filmfestival“ – das gab es auch schon 2014 und 2016 zur EM – werden 20 Filme gezeigt, die sich im Normalprogramm eher schwertun.

Wir wollen Filmkennern wieder eine Alternative zur WM bieten.

Martin Temme

Dazu hat Cineast Martin Temme ins Schatzkästchen gegriffen und einige Raritäten hervorgeholt, die inzwischen Klassiker geworden sind wie „Die fabelhafte Welt der Amelie“ von Jean-Pierre Jeunet mit Amélie Poulain aus dem Jahr 2001 (20. Juni). Die kleine Serie der „Best of“ startet am 18. Juni mit der Liebeserklärung an das Savoir vivre „Ein Sommer in der Provence“ von Rose Bosch aus 2014 mit dem Charaktermimen Jean Reno.

Am 22. Juni beginnt dann der dreiteilige Zyklus „Ausgezeichnete Filme“ mit dem Oscar prämierten Film „Three Billboards outside Ebbing, Mossouri“ des Regisseurs Martin McDonagh von 2017. Unter dem Stichwort „Kino kontrovers“ präsentiert das Sommer-Filmfestival vier Filme, darunter den Klassiker „Nosferatu – eine Symphonie des Grauen“ (26. Juni) von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1922, der digital bearbeitet worden ist, und das ebenfalls zu den Klassikern zählende Buddy Movie „Leon – Der Profi“ von Luc Besson von 1994 (28. Juni).

Der „Musik im Film“ ist ein weiterer Filmzyklus gewidmet, der mit dem legendären „Woodstock“ (29. Juni) beginnt und auch die Mitsing-Version der Komödie „Mamma Mia“ (2. Juli) enthält.

Mit „Prinzessin Mononoke“ (3. Juli) zeigt das Sommer-Filmfestival den erfolgreichsten Anime-Film aller Zeiten des japanischen Regisseurs Hayao Miyzaki und seinen Ghibil-Studios.

Die vierteilige Schlusssequenz des Festivals stellt Aspekte wie Stadt, Heimat, Mundart und Nostalgie in den Mittelpunkt, beginnend mit der Komödie „Sonnenallee“ von Leander Haußmann aus dem Jahr 1999 (4. Juli) – und endend mit der in Unna spielenden Ruhrpottkomödie „Bang Boom Bang (7. Juli).

„20 starke Filme“, auf die sich auch Martin Temme freut, für die er sich mit Bußmanns Apotheken einen Partner an die Seite geholt hat. Matthias Bußmann: „Mir liegt selbst viel an einem gehaltvollen Filmprogramm. Deshalb unterstütze ich das Sommer-Filmfestival im Cinema gerne“, sagt der Apotheker.

Die Filme werden täglich jeweils um 17 und 19.30 Uhr im Cinema gezeigt, Einheitspreis auf allen Plätzen fünf Euro. Die „Ahlener Zeitung / Westfälische Nachrichten“ unterstützen das Festival ebenfalls. Verlost werden täglich dreimal zwei Freikarten für den Film am darauf folgenden Tag. Die Gutscheine für die Freikarten gibt es dann in Bußmanns Apotheken.

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