Förderverein Kulturgut Samson
Gebäude-Erwerb hat weiterhin oberste Priorität

Tönnishäuschen -

Die Mitgliederzahlen steigen. Und ganz vorne steht für den Förderverein Kulturgut Samson der Gebäudeerwerb.

Sonntag, 17.06.2018, 09:52 Uhr

Kassenprüfer wie Vorstand zeigen sich optimistisch: Jürgen Wolff, An­dreas Stapel, Claudia Beste, Willi Wienker, Ludwig Brinkkötter, Christian Wolff und Ralf Budt (v. l.).
Kassenprüfer wie Vorstand zeigen sich optimistisch: Jürgen Wolff, An­dreas Stapel, Claudia Beste, Willi Wienker, Ludwig Brinkkötter, Christian Wolff und Ralf Budt (v. l.). Foto: Ralf Steinhorst

Bei der Mitgliederzahl hat der Förderverein Kulturgut Samson in den vergangenen Monaten einen sehr guten Schritt nach vorne gemacht, am 8. Juni wurde sogar die 100er- Marke überschritten. Auch bei dem Sammeln von Spenden war der Verein auf einem sehr guten Weg. Sein Ziel: der Erwerb des Landgasthofes. Die Mitgliederversammlung am Freitagabend stand also unter guten Vorzeichen.

Beim Blick in die Runde zeigte sich der Vorsitzende Willi Wienker zufrieden: „Der Saal ist gefüllt“. Besonders begrüßte er die ehemalige Wirtin Claudia Beste, die eigens aus Hamburg angereist war. Aber auch Vertreter des befreundeten Gemeindehaus-Vereins aus Telgte-Raestrup hatten den Weg nach Tönnishäuschen gefunden.

Willi Wienker zeichnete in seinem Vorstandsbericht die sehr gute Mitgliederentwicklung nach. Riefen am 30. November 2016 neun Gründungsmitglieder den Verein ins Leben, waren bis zum Freitagabend schon 105 eingetreten. Der weitere Rückblick zeigte auf, dass verschiedene Gruppen den Weg des Fördervereins mit ihrem Besuch im Landgasthof verfolgen und dabei auch so manche Spende übergaben.

Einen wichtigen Besuch absolvierten Eckhard Uhlenberg und Mona Wehling von der NRW-Stiftung im Januar. Von der NRW-Stiftung erhofft sich der Förderverein eine große finanzielle Unterstützung zum Kauf des Gebäudes. „Mit dem Antrag an die NRW-Stiftung sind wir fast durch“, berichtete Willi Wienker über den aktuellen Stand. Auch soll eine Förderung durch das NRW-Heimatmuseum beantragt werden.

Die zweite Mitgliederversammlung nach Gründung war im Landgasthof Tönnishäuschen gut besucht.

Die zweite Mitgliederversammlung nach Gründung war im Landgasthof Tönnishäuschen gut besucht. Foto: Ralf Steinhorst

Auch auf die zukünftigen Planungen ging Willi Wienker ein. So soll ein Fußballturnier mit fünf Mannschaften ausgerichtet werden, zu dem auch die Freunde aus Raestrup eingeladen sind. Große Bedeutung wird der weiteren Suche nach einem bekannten Schirmherren beigemessen. Dadurch erhofft sich der Verein einen weiteren Spendenzufluss. Eventuell soll auch ein Weihnachtsmarkt organisiert werden.

Für die Zeit nach dem Erwerb sind schon erste Ideen und Planungen für die Nutzung vorhanden. Die beiden Wohnungen im Hause sollen nach dem Erwerb vermietet werden, um so auch Personen zu haben, die einen Blick auf das Gebäude haben. Der Künstler Martin Hatscher soll zudem einen Raum bekommen, den er als Maleratelier nutzen kann. In den Scheunen soll zukünftig die Mineralogie- und Geologiesammlung des Heimatförderkreises untergebracht werden. Die gastronomischen Räumlichkeiten sollen erhalten bleiben.

In der anschließenden Diskussion warnten einige Mitglieder davor, bei der Erstellung eines Masterplanes nicht die Berechnung der Betriebskosten zu vergessen. Der Vorstand sicherte das zu, im Moment aber habe eindeutig der Erwerb des Landgasthofes Priorität.

„In vielen Fällen sind uns zur Zeit noch die Hände gebunden, weil uns das Gebäude nicht gehört“, erklärte Schriftführer Christian Wolff schließlich und bat um Geduld.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5825046?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Mammut-Milchzahn – „Der Fund meines Lebens“
Der etwa sechs Zentimeter lange Milchstoßzahn eines Mammutjungen ist für die Paläontologen eine wahre Sensation.
Nachrichten-Ticker