Fritz-Winter-Gesamtschule
Hoch emotionale Abschiedsfeier

Ahlen -

99 junge Frauen und Männer erhielten an der Fritz-Winter-Gesamtschule ihre Abizeugnisse. Bei der Feier wurde es noch einmal richtig emotional.

Freitag, 06.07.2018, 16:38 Uhr

Die Abiturientia 2018 der Fritz-Winter-Gesamtschule. Am Donnerstagnachmittag erhielten die jungen Frauen und Männer ihre Zeugnisse. Zuvor gab es viel Lob für ihre Leistungen.
Die Abiturientia 2018 der Fritz-Winter-Gesamtschule. Am Donnerstagnachmittag erhielten die jungen Frauen und Männer ihre Zeugnisse. Zuvor gab es viel Lob für ihre Leistungen. Foto: Ralf Steinhorst

Unter dem Motto „Abi heute – Captain morgen“ erhielten 99 Abiturienten am Donnerstagabend im Forum der Fritz-Winter-Gesamtschule ihre Abiturzeugnisse. Neben vielen Rückschauen wurde es einmal auch hochemotional.

Dass das Latinum nicht zum alten Eisen gehört, zeigte Oberstufen-Abteilungsleiterin Claudia Wilmer bei ihrer Begrüßung statistisch auf. 21 der Abiturienten absolvierten das große Latinum, 20 das kleine. Anschließend führte Lehrer Klaus Kammann durch das Programm, in dem Schulleiter Alois Brinkkötter die Festrede hielt und die Anzahl der Abiturienten aufgriff. „99 – dazu gibt’s ja sogar ein Lied“, erinnerte er an den Hit von Nena.

Alois Brinkkötter zeigte sich stolz auf die Kompetenzen in der Team- und Partnerarbeit, die die Entlassschüler erworben haben. Auch das soziale und gesellschaftliche Engagement sei beispielhaft. „Ihr seid Diskussionsweltmeister 2018“, betonte der Schulleiter, weil sich die Konfliktfähigkeit der Schüler mit einer großen Liebe zur Diskussion verbunden habe.

Für die Stadt Ahlen bat Brigga Kazmierczak die Abiturienten, nicht diejenigen zu vergessen, die den Weg zum Abitur unterstützt haben. Damit der Abschluss besonders gut schmeckt, hatte sie für jeden Schüler eine Glücksmischung Süßes mitgebracht.

Besonders geehrt wurden Niklas Dambuis für sein soziales Engagement und Alessandro Löber für seinen Notendurchschnitt von 1,0. Für die Abiturienten dürfte seine anschließende Rede mit Sophie Rieskamp denkwürdig bleiben. Nicht nur, weil Sophie Rieskamp am Ende ihrer Ausführungen über die drei letzten Jahre vor Wehmut fast die Stimme versagte: „Wir können jetzt wirklich werden, was wir wollen – uns stehen alle Türen offen!“ Als Alessandro Löber sie darauf in den Arm nahm und sie beruhigte und zudem noch erklärte, in der Schule könne man sich schließlich auch verlieben, brach großer Jubel aus.

Elisabeth Klar und Dagmar Schnuck übernahmen die Grußworte der Eltern. Dagmar Schnuck schilderte eine alltägliche Frühstücksszene, in der ihr Nachwuchs vor dem Schulgang regelmäßig eher zerknittert auftauchte. „Wie schaffen es die Lehrer, in so kurzer Zeit, in zweibeinige Lebewesen soviel Information reinzupacken?“, wunderte sie sich. Im Namen aller Eltern verneigte sich Elisabeth Klar vor der großartigen Leistung der Absolventen.

Großen Applaus erhielten auch die künstlerischen Programmpunkte. Noemi Lohel spielte auf dem Klavier das Lied „River Flows In You“, die „Dance Company“ präsentierte sich mit „Together For­ever“. Als Rock’n‘Roll-Schüler-Lehrer Duo begeisterten Jaimoe Matheja an der Orgel und Oliver Seiffert an der Gitarre. Die Zeit vor der Zeugnisübergabe hatten die Beratungslehrer Daniel Gödde und Beate Retkowski mit einem Film über die Oberstufenzeit gestaltet. Mit einem treffenden Satz im Abspann: Die Zeit vergeht doch immer wie im Flug.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5881743?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Soll der Marienplatz neu gestaltet werden?
Pro & Contra: Soll der Marienplatz neu gestaltet werden?
Nachrichten-Ticker