Stadtfestsonntag
Autofreier Brückenschlag

Vom Shoppingvergnügen gefahrlos zu Fuß zum Bühnenprogramm am Werseufer – die gesperrte Weststraße hat auch Vorteile.

Montag, 09.07.2018, 18:22 Uhr

Am Sonntagnachmittag haben die Schulen ihre großen Auftritte beim Stadtfest: Die Kinder der Mammutschule präsentierten vier verschiedene Tanzchoreographien.
Am Sonntagnachmittag haben die Schulen ihre großen Auftritte beim Stadtfest: Die Kinder der Mammutschule präsentierten vier verschiedene Tanzchoreographien. Foto: Ralf Steinhorst

Selten ist der verkaufsoffene Aktionssonntag in der Stadt so langgezogen wie der diesjährige Stadtfestsonntag. Brauchten die Besucher sonst nur kurz abbiegen, um auf das Stadtfestareal auf dem Marktplatz zu kommen, müssen sie dieses Mal ein paar Meter mehr bis zum Werseufer zurücklegen. Was aber gern in Kauf genommen wird.

Der Sonntagnachmittag auf dem Stadtfest gehört traditionell den Schulen mit ihren Aufführungen. „Da sind schon die Fanclubs vor Ort“, kann Moderator Lars Niermann zur Begrüßung auf voll besetzte Stuhlreihen vor der Bühne blicken. Wobei auch wie am Vortag gilt: Wer ein schattiges Plätzchen an der Seite zum Städtischen Gymnasium erwischt hat, ist besonders gut dran.

Um Schatten brauchen sich die Schüler von der Mammutschule, der Lambertischule und der Augustin-Wibbelt-Schule auf der Bühne jedenfalls keine Gedanken machen, sie können ihre Programme ohne Hitzschlaggefahr präsentieren.

Mit Euphorie tanzen die Mammutschüler unter der Leitung von Nora Lux ihre vier Tänze – mal klassisch, mal leicht spanisch angehaucht oder auch poppig.

Die Dolberger „Lambertispatzen“ betreiben erst mal Werbung für ihre eigene Schule: „La La Lamberti­schule – die finde ich toll!“ Unter Chorleiter Martin Göcke gibt es aber auch weitere Lieder aus eigener Feder, wie „Musik ist auch in dir“ zum Beispiel. „Dieses Lied ist von ganz allein entstanden“, verrät der Chorleiter mit Augenzwinkern.

Stadtfestsonntag mit Musik und Shoppingvergnügen

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  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Ralf Steinhorst
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Ralf Steinhorst
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Ralf Steinhorst
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Ralf Steinhorst
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Ralf Steinhorst
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Ralf Steinhorst
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Ralf Steinhorst
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Ralf Steinhorst
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Ralf Steinhorst
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Christian Feischen
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Christian Feischen
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Christian Feischen
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Christian Feischen
  • Der Stadtfestsonntag verband Shopping in der City mit Bühnenprogramm am Werseufer. Foto: Christian Feischen

Von Speisen ist dann nicht nur an den Ständen die Rede, sondern auch bei den Tänzern der Augustin-Wibbelt-Schule, die lange dünne Schnüre zum Tanzen mit auf die Bühne bringen. Schnell ist klar: Hier geht es um den „Spaghettitanz“ mit seinem fordernden Refrain: „Ich will Spaghetti, Spaghetti – lecker!“

Der Sonntag ist wohl der erste Tag, an dem die Ahlener und ihre Gäste die Baustelle in der Weststraße nicht verfluchen. Nie war es praktischer – nämlich autofrei – zu Fuß von der Fußgängerzone zum Werseufer zu gelangen oder umgekehrt. Denn auch der verkaufsoffene Sonntag zieht am Nachmittag bei bestem Sommerwetter die Besuchermassen an.

Schon seit morgens um sieben haben die ersten Trödler ihre Stände zwischen Marienkirche und Bahnunterführung aufgebaut. „Schon früh haben professionelle Trödler geguckt, was sie gut gebrauchen können“, berichtet Waltraud Philipp, die mit Tochter Sandra Grassert einen Stand aufgeschlagen hat. Freude herrscht auch auf dem fertigen Teilstück des Marktplatzes vor „Zisterne“ und „La Casa“. Das Modegeschäft begrüßt die wiedererlangte Normalität mit einer Modenschau, während in der Außengastronomie der „Zisterne“ alle Plätze belegt sind.

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