„Ahlener Appell“
Suche nach Strukturen

Ahlen -

Für eine bunte und tolerante Gesellschaft spricht sich der Ahlener Appell aus. Aber wie geht es nach der Unterzeichnung weiter?

Mittwoch, 11.07.2018, 14:30 Uhr

Marcus Schneider, Dietmar Zöller und Petra Pähler-Paul (vorne v.l.) sowie Kathrin Kattler-Simon, Claudia Buchartowski, Markus Möhl, Hatice Yesilyaprak, Reiner Jenkel, Christine El-Alouani und Jürgen Blümer (hinten v.l.) unterzeichneten den Appell für eine bunte und tolerante Gesellschaft.
Marcus Schneider, Dietmar Zöller und Petra Pähler-Paul (vorne v.l.) sowie Kathrin Kattler-Simon, Claudia Buchartowski, Markus Möhl, Hatice Yesilyaprak, Reiner Jenkel, Christine El-Alouani und Jürgen Blümer (hinten v.l.) unterzeichneten den Appell für eine bunte und tolerante Gesellschaft. Foto: Peter Schniederjürgen

Dass Demokratie nicht einfach ist, zeigte schon am Montagabend das erste Treffen der Unterzeichner des „Ahlener Appells für eine mutige und bunte Zivilgesellschaft“ im Konferenzraum von Innosozial.

In dem Appell bekennen sich die Unterzeichner zur Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen . Und ganz praktisch wollen sie sich für Integration, Toleranz und ein friedliches Zusammenleben aller Menschen einsetzen und die demokratische Zivilgesellschaft stärken. Dabei stehen sie für den Schutz der Grundrechte und demokratischen Prinzipien einer solidarischen Gesellschaft ein. Das unterschrieben am Montag rund die Hälfte der anwesenden Vertreter von verschiedenen lokalen Organisationen, Parteien und Kirchen.

Doch wie soll es nun weitergehen? Soll ein Bündnis gebildet werden? Eines, das offen ist auch für Privatpersonen oder eines ausschließlich für Organisationen und Institutionen? Über Stunden wogte die leidenschaftliche, aber respektvoll geführte Diskussion hin und her. Schließlich gelang der Kompromiss. „Wir suchen noch unsere zukünftigen Strukturen, das geht nicht hauruck. Aber wir sind auf einem guten Weg“, freute sich Pfarrer Markus Möhl als Vertreter der evangelischen Kirche. Also treffen sich die Teilnehmer am Donnerstag, 30. August, im Büro der Links-Partei an der Klosterstraße um 19 Uhr wieder.

Dann soll über die weitere Arbeitsweise und Organisationsstruktur gesprochen werden. „Wir haben zwei Grundaufgaben: den Entwurf eines Titeltextes zu den Unterschriftenlisten und Gedanken zur zukünftigen Struktur“, fasste Jürgen Blümer zusammen.

 

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