Aufführung des Literaturkurses Q1
Mafia lauert im St. Michael

Ahlen -

Mit viel Spannung, angereichert durch Spezialeffekte und Musik, gestalteten die Schüler des Literaturkurses Q1 am St.-Michael-Gymnasium ihre Aufführung. Dabei ging es um die Machenschaften der Mafia.

Donnerstag, 12.07.2018, 16:28 Uhr

Bei einem Essen im Restaurant wird ein tödlicher Racheplan geschmiedet. Die 22 Schüler des St.-Michael-Literaturkurses hatten die Szenen aus „Der Pate“ und „Pulp Fiction“ mit vielen eigenen Ideen angereichert.
Bei einem Essen im Restaurant wird ein tödlicher Racheplan geschmiedet. Die 22 Schüler des St.-Michael-Literaturkurses hatten die Szenen aus „Der Pate“ und „Pulp Fiction“ mit vielen eigenen Ideen angereichert.

Sie machten ein Angebot, das die Zuschauer nicht ablehnen konnten. Entsprechend gut gefüllt war Mittwochabend die Aula, als die Schüler des Literaturkurses der O1 bereits früh um 7 Uhr den Vorhang öffneten. Das Publikum wurde mit einer Mischung aus Szenen von „Der Pate“ und „Pulp Fiction” sowie eigenen Kreationen, die im Verlaufe des Schuljahres entstanden waren, in die Welt der Mafia entführt.

Verschiedene Schlüsselszenen aus Mario Puzos „Pate“ eröffneten das Stück, in denen der Polizist McCluskey (Julius Schmidt) bestochen werden sollte, Bonasera (Felix Koch) den Paten Don Corleone (Luca Fischer) um Rache für seine misshandelte Tochter bittet und Corleones Sohn Michael (Carlo Böcker) seiner Freundin (Anna Niehoff) die Welt der Mafia erklärt, welche direkt im Anschluss demonstriert werden sollte.

Da der Produzent Jack Woltz (Maximilian Fiedler) einem Schützling des Paten nicht die Hauptrolle seines nächsten Filmes geben wollte, überredete Corleones Anwalt (Johanna Boch) Woltz’ Assistentin (Elena Wiedfeld), ihrem Chef den Kopf seines wertvollen Lieblingspferdes zum Frühstück zu servieren. So endete der erste Teil der Aufführung mit dem Anschlag auf den Paten selbst, doch die Rache ließ nur 20 Minuten auf sich warten: Nach dem Abschied von seiner Freundin entschloss sich Michael, seinen Vater mit dem Mord an dessen Gegenspieler Sollozzo (Christopher Boes) zu rächen und setzt seinen Plan beim Essen im Restaurant in die Tat um, doch kurz darauf wird sein Bruder Sonny (Samuel Steffen) auf offener Straße erschossen. Corleone fordert daraufhin bei Bonasera seinen Gefallen ein: Er soll Sonny bestmöglich herrichten.

Doch nicht nur die Corleones werden vom Unglück heimgesucht: In einer selbst geschriebenen Szene steht eine andere Familie vor keiner anderen Wahl, als sich mittels eines Banküberfalls Geld zu besorgen. Doch dieses Mal sind es nicht nur die Schüsse, die das Publikum zum Zusammenzucken bringen – die Geiseln, die zu einem „guten“ Überfall dazugehören, werden kurzerhand aus den Zuschauerreihen gezogen und vor den Abzug gestellt.

Begleitet wurde das Spiel von eindrucksvollen Lichteffekten. Auch die gelegentlichen Schusswechsel wurden mit Spezialtechnik verstärkt. Ein kleines Streichquartett mit Klavier gab der Eingangsszene mit dem „Pate“-Liebesthema ihre eigene Dramatik. Auch zwischen den Szenen erhielten die Techniker (Jan Haverkemper und Jan Hegemann) mit passender Musik die Spannung.

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