Mammut-Ausstellung endete
Motorradfreunde beim Namenspaten

Ahlen -

in letztes Foto vor den imposanten Stoßzähnen? Oder noch einmal die schiere Größe des Ahlener Mammuts bewundern? Die letzte Gelegenheit dazu nutzten am Sonntag im Heimatmuseum mehr als 500 Besucher.

Montag, 23.07.2018, 06:00 Uhr

Der „MC Mammut“ zeigt Flagge: Die Ahlener Motorradfreunde nutzten am Sonntagnachmittag die Gelegenheit, dem Ahlener Mammut vor seiner Rückkehr nach Münster einen Besuch im Heimatmuseum abzustatten. Kutten und Vereinsfahne durften natürlich nicht fehlen.
Der „MC Mammut“ zeigt Flagge: Die Ahlener Motorradfreunde nutzten am Sonntagnachmittag die Gelegenheit, dem Ahlener Mammut vor seiner Rückkehr nach Münster einen Besuch im Heimatmuseum abzustatten. Kutten und Vereinsfahne durften natürlich nicht fehlen. Foto: Martin Feldhaus

Wenn die Mitglieder des „Motorradclubs Mammut“ auf ihren Motorrädern durch das Münsterland fahren, ist es einfach nicht zu übersehen: Auf dem Rücken der Kuttenträger prangt ein Mammut mit gewaltigen Stoßzähnen.

Irgendein Mammut? „Nein, das ist natürlich unser Ahlener Mammut“, erklärt Vereinsmitglied Stephan Link im Gespräch mit der „Ahlener Zeitung“ nicht ohne eine gehörige Portion Stolz in der Stimme. Das Symbol schlechthin für die Motorradfreunde aus der Wersestadt ist also das Ahlener Mammut, welches für zwei Monate Quartier im Ahlener Heimatmuseum bezogen hat (die „AZ“ berichtete).

Der gewaltige pelzige Eiszeitriese mit seinen imposanten Stoßzähnen ist also nicht nur ein echter Sensationsfund, sondern auch Namenspate für die Motorradfreunde, die den „MC Mammut“ im Jahr 1989 in der Wersestadt aus der Taufe hoben. Doch wie es genau dazu kam, dass der Verein nach dem großen elefantenartigen Paten mit seinen gewaltigen Stoßzähnen benannt wurde, lässt sich heute nicht mehr ganz rekonstruieren. „Irgendeiner kam auf die Idee, dass wir uns nach dem Ahlener Mammut benennen“, erinnert sich Gründungsmitglied Vera Kaupenjohann nur noch ansatzweise an die Namenssuche vor fast 30 Jahren. Eine Idee, die sehr gut ankam, denn dass das Mammut als Namensgeber fungieren sollte, darüber waren sich alle 30 Gründungsmitglieder schnell einig.

Das Mammut zierte ab sofort die Kutten, die Flagge und auch zeitweise die Homepage der Ahlener Motorradfreunde und etablierte sich als das Symbol des Vereins. Bis heute. Umso erfreuter waren die Mitglieder, dass das Ahlener Mammut im Mai zurück in die Wersestadt kehrte. Ein Besuch bei der Vereinslegende schlechthin: Natürlich eine Pflichtveranstaltung. Und so machten sich 14 Mitglieder des „MC Mammut“ am Sonntagnachmittag auf den Weg zum Heimatmuseum, um eine ganz besondere Gelegenheit zu nutzen. Und zwar diejenige auf ein Foto mit dem Namenspaten des Vereins.

„Wir dachten einfach, es wäre super davor mal ein Foto zu machen“, erklärt Stephan Link den Grund für den Besuch der Motorradfreunde beim Mammut im Heimatmuseum. Dass das Ahlener Mammut am Sonntag zum vorerst letzen Mal in Ahlen zu sehen war und sich in der kommenden Woche auf den Weg zurück nach Münster macht, gefällt dem „MC Mammut“ hingegen nicht so gut. „Eigentlich wollen wir ja, dass es dauerhaft hier bleibt“, verdeutlicht Link mit Augenzwinkern und spricht damit wohl allen Vereinsmitgliedern aus der Seele. Aber auch ohne einen dauerhaften Verbleib in Ahlen hat jetzt zumindest ein Foto mit dem echten Mammut einen festen Platz in der Vereinschronik des Clubs.

Irgendeiner kam auf die Idee, dass wir uns nach dem Ahlener Mammut benennen.

Vera Kaupenjohann
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